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Alt 18.03.2009, 16:58   #2   Druckbare Version zeigen
juergen64  
Mitglied
Beiträge: 657
AW: Nachweise von Kalium und Aluminium

Hallo,

Zitat:
Zitat von CoDI Beitrag anzeigen
Bei Alumuminium bin ich soweit:
Die Substanz wird in Wasser gelöst und mit verd. Natriumhydroxid-Lösung versehen bis ein weißer Niederschlag entsteht. Bei weiterem Zusatz von verd. Natriumhydroxid-Lösung löst sich der Niederschlag wieder:
2 AL + 6 H2O -> 2Al(OH)3 + 3H2
Al(OH)3 + NaOH -> Na+ + [Al(OH)4]-
Warum wird jetzt Ammoniumchlorid zugeben, sodass wieder ein Niederschlag entsteht? Und wie ist die Gleichung dazu?
Ammonium reagiert mit dem Aluminat als Säure, d.h. es entstehen Ammoniak, Wasser und Aluminiumhydroxid, letzteres als Niederschlag. {Al^3+} ist ein amphoteres Kation, das sich sowohl im sauren als auch im alkalischen Milieu löst; die Bildung von schwerlöslichem {Al(OH)_3} erfolgt in relativ engem pH-Bereich.

Zitat:
Zitat von CoDI Beitrag anzeigen
Bei Kalium habe ich folgende Frage:
Die Substanz wird in Wasser gelöst. Warum wird vor dem eigentlichen Nachweis mit Weinsäure, woraus dann Kaliumtartat entsteht, noch Natriumhydrogencarbonat zugegeben? Gibt es dazu auch eine Formel?
Aus ähnlichem Grund: Beim Nachweis entsteht Kalium*hydrogen*tartrat, {KHC_4H_4O_6}, auch bekannt als Weinstein. Dieser bildet sich nur in einem bestimmten pH-Bereich; ich nehme an, das Natriumhydrogencarbonat soll dies gewährleisten.

Gruß,
Jürgen
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