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Alt 17.03.2009, 21:21   #10   Druckbare Version zeigen
Kleriker  
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Themenersteller
Beiträge: 16
AW: Schülerversuch - Kobaltferrit

Zitat:
Möchtest Du daraus eine Facharbeit oder ähnliches machen?
Ja, eine Präsentation.

Dann muss ich mich hier erstmal korrigieren, denke ich:
http://www.alfa-chemcat.com/onlinecatalogue/produkt.asp?item=23147
Wenn sich die Preise dafür überall auf diesem Niveau bewegen, werde ich wohl um den Versuch, das selbst herzustellen, nicht herumkommen.

Das nötige Know-how, das du bm angesprochen hast, werde ich wohl ignorieren müssen und es drauf ankommen lassen.

Zitat:
Es liegt wohl daran, dass die Welt täglich mit Wundermeldungen bombardiert wird, welche Suuupererfindungen nun Autos mit Wasser fahren lassen und ähnliches. Es hat den Anschein, das von der TE verlinkte Presseprodukt in diese Kategorie einzuordnen ist. Ein Drama nur, dass ahnungslose Politiker und deren Beamtenvasallen immer wieder Forschungsgelder für solche Luftschlösser bereitstellen.

Ich gehe mal davon aus, dass die Mehrzahl der Forumteilnehmer hier gegenüber diesen Meldungen bereits "immunisiert" ist und daher kaum eine Äusserung erfolgt ist, die nicht von einem Quäntchen Unernst bezüglich der Sache begleitet ist.
Diese "Immunität" verstehe ich auf der einen Seit zwar, auf der anderen Seite bin ich jedoch wirklich enttäuscht, dass der Kontext, in dem dieses Thema hier dargestellt wird, nämlich ein Schülerexperiment, nicht wirklich beachtet wurde. Weder gedenke ich damit die Welt zu retten noch habe ich das Ganze im Stil von "ey schaut mal her is das nich die Lösung für alle Probleme?" präsentiert. Ich hatte gedacht, diese Differenzierung erwarten zu können.

Zitat:
Es handelt sich offensichtlich nicht einfach um eine Mischung von Cobalt und Eisen, sondern eine spezielle keramische Matrix. Weiterhin werden ja Temperaturen von 1500°C erwähnt, das lässt sich im Schülerexperiment auch nicht so einfach bewerkstelligen, sofern man nicht gerade einen Schweißbrenner verwendet.
Nein, wir haben nur gewöhnliche Bunsenbrenner. Man findet aber auch Temperaturangaben bis 1500°C für Bunsenbrenner, auch dort muss ich wohl drauf hoffen, die richtige Stelle zu erwischen.

Auch möchte ich anmerken, dass selbst ein gescheitertes Experiment für mich genauso gut ist wie ein erfolgreiches Experiment, da ich dann eben Fehleranalyse betreiben kann.

Zitat:
Kobaltferrit ist ein Spinell, der sich sehr einfach herstellen läßt. Netter Schülerversuch: das Produkt ist ferromagnetisch.
Ich habe folgende Anleitung gefunden:
http://www.patent-de.com/19880310/DE2835203C2.html
Obwohl ich von dem ganzen Text nur einen bescheidenen Bruchteil verstanden habe, scheint es als wäre die entstandene Schicht sehr dünn, ist das richtig? In dem Fall glaube ich nicht, dass sie zu einer messbaren Reduktion des CO2 ausreicht.

Folgende Anleitung erscheint mir jedoch einfacher:
http://www3.interscience.wiley.com/journal/109774755/abstract
Sehe ich da richtig? Hast/habt du/ihr ansonsten eine bessere Anleitung?

Hab jetzt auch mit meinem Chemielehrer gesprochen, er meinte wir könnten versuchen, Eisen(||,|||)oxid und CoCl2 zur Herstellung zu verwenden.
Habt ihr noch andere Ideen bzw. Anmerkungen?
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