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Alt 28.02.2009, 12:02   #14   Druckbare Version zeigen
shipwater Männlich
Mitglied
Beiträge: 2.038
AW: Atommodell,Ionenbindung,Atombindung etc

Zitat:
Zitat von xAnnyx Beitrag anzeigen
1. Lewis Formel: z.B. H2S muss ich dann einfach 1+16 = 17
Erste Schale 2 zweite 8 und dritte 18 also = 11
Wie stellt man das dar ?
Also dich interessieren nur die Außenelektronen. Da Schwefel in der 6.Hauptgruppe ist hat es dementsprechend 6 Außenelektronen. In der ersten Elektronenschale 2, in der zweiten 8 und in der letzten die restlichen 6.
Dann zum Wasserstoff, dieses ist in der ersten Hauptgruppe, also hat es ein Außenelektron. Weist du nun wie man die Lewis-Formel daraus schreibt?
Das sieht dann ungefähr so aus:


Zitat:
Zitat von xAnnyx Beitrag anzeigen
3. Warum hat Wasser eine so hohe Siedetemperatur ? (kleines Molekül...)
Habt ihr eine Idee wie ich das Skizzieren könnte?
Wasserstoffbrückenbindung, Wasserstoffbrückenbindung
Zitat:
Auf Grund des Dipolcharakters der Wasser-Moleküle ziehen sich die Moleküle gegenseitig stark an. Sie bilden "Klumpen" von Wasser-Molekülen (Haufen, Cluster, Wasserassoziate). Damit Wasser gasförmig werden kann, müssen die "Wasserstoffbrücken" zwischen den Molekülen aufgetrennt werden. Dies erfordert Energiezufuhr. Deshalb hat Wasser mit 100 °C eine für seine Molekülgröße (Molekülmasse 18 u) sehr hohe Siedetemperatur. Zum Vergleich: Das Kohlenstoffdioxid-Molekül ist mit einer Molekülmasse von 44 u mehr als doppelt so schwer als das Wasser-Molekül. Kohlenstoffdioxid ist aber bereits ab -78,5 °C gasförmig. Kohlenstoffdioxid-Moleküle sind nicht gewinkelt gebaut, die Ladungsschwerpunkte der Teilladungen fallen dadurch zusammen. Das Molekül hat keinen Dipolcharakter. Hätte das Wasser-Molekül keinen Dipolcharakter, so läge seine Schmelztemperatur bei ca. -100 °C, seine Siedetemperatur bei ca. -80 °C. Alles Wasser auf der Erde wäre gasförmig.
Zitat:
Zitat von xAnnyx Beitrag anzeigen
2. Kann mir einer erklären wie ich auf die Reduktion/Redox komme ? (Ganz unten)
Was genau meinst du?

{Cu^{2+}+2e^- -> Cu}
Also hier wird das Kupfer entladen. Die zweifach positiven Kupferkationen nehmen 2 negative Elekronen auf. Jetzt ist das Atom wieder elektrisch neutral und kein (Kat)ion mehr.

{Fe + Cu^{2+} -> Cu + Fe^{2+}}
Hier geben die Eisenatome 2 Elektronen ab, welche die Kupferkationen aufnehmen, sodass die Kupferkationen wieder elektrisch neutral werden. Da die Eisenatome 2 Elektronen abgegeben haben, sind sie nun zu 2-fach positiven Kationen geworden. Das Eisen fungiert hier als Reduktionsmittel, weil es dem Kupfer die Reduktion(Elektronenaufnahme) ermöglicht.
Zitat:
Habt ihr eine Idee wie ich unterscheide ob Verbindungen aus Ionen oder Molekülen bestehen?
Ionenverbindungen sind Verbindungen aus Metallen und Nichtmetallen und Molekülverbindungen sind Verbindungen aus Nichtmetallen.
Eine Ionenverbindung ist z.B. Eisenoxid, also eine Verbindung aus dem Metall Eisen und dem Nichtmetall Sauerstoff.
Eine Molekülverbindung ist z.B. Wasser, welches eine Verbindung aus dem Nichtmetall Sauerstoff und dem Nichtmetall Wasserstoff ist.

Gruß
__________________
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt

Geändert von shipwater (28.02.2009 um 12:32 Uhr)
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