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Alt 18.02.2009, 23:58   #6   Druckbare Version zeigen
Dismutase Männlich
Mitglied
Beiträge: 217
AW: Standards richtig ansetzen / Verdünnungen

Hallo Lasse,

das Argument Wirtschaftlichkeit hat sicher seine Berechtigung.
Aber das große Volumen ist angesäuertes Wasser und nicht wirklich teuer.

Ich pipettiere lieber Volumina ab 100 µl (mit Pipetten eines bekannten
Herstellers ) und setze die Verdünnung in einem Messkolben mit
dem geeigneten Volumen an (100, 200, 250, 500 oder 1000 ml).

Je nachdem wieviel Volumen Du für eine Woche/Monat brauchst,
kannst Du doch statt 1+999 ml nur 0,1 ml in 100 ml ansetzen.

Zudem macht es keinen großen Unterschied bezüglich des Gesamtfehlers,
die weiteren Verdünnungen für die Kalibration nicht aus dem Urstandard,
sondern aus der verdünnten Lösung zu nehmen. Das ist um so leichter,
je näher diese verdünnte Lösung an dem Messbereich liegt.

Die Fehler bei der Bestimmung von z.B. bei Li, Mg, Cu, Zn etc. mittels AAS
sind gering (ca. 5% bei Einzelmessungen, < 3% für Unrichtigkeit und Unpräzision).

Die Auswahl des Messbereichs ist eine kritische Größe.
Verläuft die "Kalibriergerade" nicht linear, liegt hier der größte Fehler.
Die Linearität der Kalibration ist gerade bei photometrischen Verfahren
eine Voraussetzung für eine exakte Quantifizierung.

Gruß SOD
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