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Alt 06.12.2004, 21:01   #3   Druckbare Version zeigen
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AW: Gibt es eine Atom-Vierfachbindung?

Angewandte Chemie
Volume 113, Issue 7 , Pages 1179 - 1179
Published Online: 27 Mar 2001

James P. Collman, Prof. 1 *, Roman Boulatov 1, Geoffrey B. Jameson, Prof. 2
1Department of Chemistry Stanford University Stanford, CA 95405-5080 (USA) Fax: (+1) 650-7250259
2Centre for Structural Biology, Institute of Fundamental Sciences Massey University Palmerston North (New Zealand)

email: James P. Collman (jpc@chem.stanford.edu)

*Correspondence to James P. Collman, 1Department of Chemistry Stanford University Stanford, CA 95405-5080 (USA) Fax: (+1) 650-7250259


Abstract
Das Titelbild zeigt das Metalloporphyrinheterodimer [(tpp)MoRe(oep)]+ mit der neuartigen [MoRe]5+-Einheit. Es handelt sich hier um die erste Vierfachbindung zwischen Elementen aus verschiedenen Triaden, womit bewiesen ist, dass Vierfachbindungen zwischen unterschiedlichen Metallen nicht auf die Metalle der Gruppe 6 beschränkt sind. Am Kalottenmodell wird deutlich, dass die stabilisierenden Porphyrinliganden nicht wechselwirken. Die ORTEP-Darstellung mit Blick entlang der Re-Mo-Achse unterstreicht die perfekt ekliptische Anordnung der Porphyrinliganden, was zweifelsfrei das Vorliegen der Vierfachbindung im Festkörper belegt. Der Diamagnetismus und die große magnetische Anisotropie des Kations, beide 1H-NMR-spektroskopisch nachgewiesen, sprechen dafür, dass die Vierfachbindung auch in Lösung erhalten bleibt.
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