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Alt 11.02.2009, 20:20   #8   Druckbare Version zeigen
nickeloxid Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.928
AW: Elektronendruck bei Lithium

Ich zitiere mal ricinus aus einem anderen Thread:

"Das Redoxpotential gilt ja für die Reaktion :

Li+(aq) + e- --> Li(s) (Gleichung 1)

Wenn wir die Reaktion mal umkehren, wird leicht ersichtlich, welche Grössen alles in das Redoxpotential einfliessen müssen :

Li(s) --> Li+ + e- (Gleichung 2)

Diese Reaktion lässt sich formal in einige Teilreaktionen zerlegen :

Li(s) --> Li(g), hier muss die Sublimationsenthalpie aufgewendet werden. Dann :

Li(g) --> e- + Li+(g), hier muss die Ionisierungsenthalpie aufgewendet werden.

Li+(g) --> Li+(aq), hier wird die Hydratationsenthalpie frei.

Diese drei Grössen bestimmen den Wert der freien Reaktionsenthalpie für Gleichung 2, mithin auch die der Gleichung 1. Und die freie Reaktionsenthalpie hängt mit dem Redoxpotential E° zusammen : deltaG=-nFE°.
Nun kannst du die Werte der einzelnen Enthalpien nachschlagen oder berechnen und siehst dann, welche Faktoren für das stark negative Elektrodenpotential des Lithiums verantwortlich sind.

lg
"
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