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Alt 25.01.2009, 23:48   #4   Druckbare Version zeigen
fj Männlich
Mitglied
Beiträge: 161
AW: Eine Frage zu Methylenblau

Zitat:
Zitat von Orcajon Beitrag anzeigen
Guten Abend,
ich soll erklären warum sich Methylenblau in von blauer Farbe (oxidierte Form)zu einer farblosen (reduzierten Form) Substanz ändert. Das liegt ja an dem unkonjugierten System der reduzierten Form. Nun steht in meinem Schulbuch folgender Satz den ich nicht versteheich hoffe man kann ihn ohne Kontext verstehen)

Bei einer Redoxtitration muss das Redoxpotential für den Indikatorumschlag in der Nähe des Redoxpotentials für den Äquivalenzpunkt der Titration liegen.

Kann mir das jemand erklären?
Um Methylenblau zur Leukoform zu reduzieren, brauchst Du ein Reduktionsmittel, das stark genug ist. Diese Stärke wird durch das Redoxpotential ausgedrückt. (Je kleiner bzw. negativer der Wert des Redoxpotentials,desto besser das Reduktionsmittel).

Du kannst Methylenblau als Redoxindikator einsetzen. Ein Reduktionsmittel, das dein Methylenblau entfärben "könnte" reduziert zuerst eine leichter zu reduzierende Substanz. Wenn sie "verbraucht" ist, bzw. wenn das Redoxpotential in der Lösung negativ genug ist, entfärbt sich das Methylenblau. Logischerweise bekommst Du diesen Äquivalenzpunkt am genauesten abgepasst, wenn die von Dir zitierte Bedingung gilt.
Gruß, FJ
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