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Alt 23.01.2009, 09:10   #1   Druckbare Version zeigen
sugarhusar  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 32
Hybridisierung bei Molekülionen

Hallo,
bei der Beschäftigung mit Orbitalmodellen ist mir eine Sache unklar:
Ich habe zwar verstanden, dass sich die Atome der zweiten Periode (vor allem CNOF) durch Mischung ihrer s und p-Orbitale zu gleichartigen Einfachbindungen verknüpfen lassen und auch, dass sich die Doppelbindungen durch losgelöste p-Orbitale aufbauen, aber was mir unverständlich ist, ist das:
Methylkation oder Methylanion sind sp2-hybridisiert. Das heißt im einzigen vorhanden p-Orbital befinden sich keine oder zwei Elektronen, die Molekülgeometrie ist planar.
Aber beim Cyanid-Ion, linear gebaut, liegt doch eine sp-Hybridisierung vor. Hier befinden sich die beiden Elektronen also in einem sp-Hybridorbital. Beim Sauerstoff ist es ähnlich: Beim Hydroxid-Ion sind die zwei Elektronen in einem sp3-Hybridorbital untergebracht, beim Carboxylat-Ion dagegen liegen die zwei Elektronen in einem p-Orbital (damit wird Mesomerie erklärbar). Aber - wann entscheiden sich solche Elektronenpaare die Hybridisierung aufzugeben?

Weiß da jemand was?
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