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Thema: Summenformel
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Alt 11.01.2009, 15:21   #12   Druckbare Version zeigen
VaterchenFrost Männlich
Mitglied
Beiträge: 66
AW: Summenformel

Dann hat Al ein Elektronenoktett.

Aber irgendwie kommt mir das trotzdem komisch vor. Wenn Al die Oxidationszahl +3 hat, hätte es ja damit die Elektronenkonfiguration von Ne.

I kommt natürlich in beiden Fällen auf die Xe-Konfiguration.

Mein Anorganik-Wälzer sagt, es liegt daran, dass die Aluminiumhalogenide im monomeren Zustand im Prinzip Elektronenmangelverbindungen sind, was ich prinzipiell genauso sehe.

Außerdem wird die Aussage gemacht, dass die größeren Halogenide stärker polarisiert werden, was ja auch naheliegend ist.

Für eine Al-Al-Bindung fehlen ja augenscheinlich die Elektronen. In meinem Buch wird das Molekül so dargestellt, dass zwei Halogenide jeweils zwei Bindungen eingehen, so dass eine zyklische Verbindung entsteht.

Die EN-Differenz liegt bei 1,1. Das verwirrt mich jetzt etwas, denn das sieht ja jetzt aus, als währe es einfach ne polare Atombindung. Aber aussehen und verhalten tut es ja jetzt doche her wie ein Salz.

Jetzt sind bei mir ein paar Fragen aufgetaucht, und meine Lösungsvorschläge unten:
Da die Halogenide mit elektropositiveren Elementen immer einbindig/einwertig sind, vermute ich, dass die Dimere vorwiegend durch Van-der-waals-kräfte gehalten werden. Eine Bildung von zwei "richtigen" permanenten Atombindungen könnte ich mir nicht erklären, da das ja nur mit stark elektronegativen Elementen auftreten kann, oder(wie z.B. Jodat)?

Könnte nicht auch die Bindung gewissermaßen delokalisiert sein? Geht das überhaupt bei einer Einfachbindung?


Frage zum eigentlichen Thema: Würde denn die Tatsache, dass es Dimer ist an der SUMMENformel was ändern? Heist dass, was du aufgeschrieben hast nicht Halbstrukturformel oder so ähnlich?


mfg

VaterchenFrost
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