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Alt 08.01.2009, 21:28   #7   Druckbare Version zeigen
M to the arkus Männlich
Mitglied
Beiträge: 43
AW: Deckschicht bei Lithium-Ionen-Akkumulatoren

Alu und Kupfer sind sog. Ableitelektroden.
Das heißt, wie schon gesagt wurde, dass diese als "Stromabnehmer" fungieren. Das heißt sie leiten lediglich die Elektronen weiter, indem sie das Graphit und die Lithium-Verbindung (Li-Cobaltoxid/-Manganoxid/-Eisen-Phosphat etc. )einfach berühren.
Die Schicht an der Graphit-Anode kenn ich als SEI-Schicht, also Engl. Soli-Electrolyte-Interface. Sie bildet, wie du schon gesagt hast, den Übergang bzw. die Grenzschicht von Elektrolytsflüssigkeit zum Graphit.
Auch dass ihre Funktion ist, dass der Elektrolyt nicht in das Graphit eindringen kann, hast du erkannt.
Soweit ich weiß besteht diese Schicht aus Teilen des Elektroylts und dem Graphit.
Je dünner sie ist-desto besser. Denn eigentlich ist diese Schicht hinderlich bezogen auf die Kapazität.
Die Dicke kann auf verschiedene Arten erzielt werden:

Einmal mittels Säure behandlung, das hab ich aber nicht so gut verstanden hat irgendwas mit Oxid-Resten zu tun aber ich bin mir nicht sicher...

Eine andere Möglichkeit besteht darin, von der du sicher gehört hast, wenn du dich mit Li-Ionen-Akkumulatoren beschäftigst, den ELektrolyten durch einen Polymer/Gel-Elektrolyten zu ersetzen (siehe Lithium-Polymer-Akkumulator).

Die beste Möglichkeit, die diese Schicht sogar ganz überflüssig macht, ist eine Beschichtung aus Titanoxid. Das Gitter ist so strukturiert, dass es nur die Lithium-Ionen durchlässt, aber keinen Elektrolyten. Es regiert auch nicht mit diesem.

Nen Überblick kannst du hier hier verschaffen:

http://www.sat-akku.ch/index.html?/main-d/lexikon/akkus-lithium-titanat.html
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