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Alt 07.01.2009, 11:46   #4   Druckbare Version zeigen
Tiefflieger Männlich
Moderator
Beiträge: 5.444
AW: Verbrennung von Petroleum

Zuerst zu den Aromaten. Diese sind nicht gewünscht, da sie häufig krebserzeugende Wirkungen haben (hier besonders das Benzol).
Egal, ob aromatenarm, oder aromatenhaltig, ob Gas oder Flüssigbrennstoff, bei Deiner Verbrennung wird immer CO2 und Wasser gebildet. Da kalte Luft weniger Wasser aufnehmen kann, sinkt die absolute Luftfeuchtigkeit mit abnehmender Temperatur ab. Erwärmt man diese Luft, so kommt man auch zu einer geringen relativen Luftfeuchte, die typische trockene Heizungsluft im Winter.
Die Bildung von Wasser bei deiner Verbrennung ist abhängig davon, wieviel Wasserstoff in Deinem Brennstoff enthalten ist. Bei Aromaten und lankettigen Verbindungen ist dies weniger als bei kurzkettigen Verbindungen. Beim Propan/Butan wird somit mehr Wasser gebildet, als beim Petroleum.
Ich glaube allerdings nicht, dass die Wasserbildung hier ein alleiniges ausschlaggebendes Kriterium ist. Ich vermute vielmehr, dass die Heizleistung der Geräte unterschiedlich ist und somit im Wintergarten bei den unterschiedlichen Heizarten entsprechende Temperaturunterschiede herrschen. Auch die Kombination Luftfeuchtigkeit/Temperatur dürfte relevant sein. Wo das Optimum liegt ist wohl auch von den Pflanzen abhängig und schwierig zu diagnostizieren, da Erfrierungen und Austrocknung bei Pflanzen ähnlich aussehen kann.
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Vernünftig ist, dass die politischen Spitzen, wenn sie miteinander sprechen, darüber sprechen, wie mit der Sache umzugehen ist, wie ernst Vorwürfe zu nehmen sind und wie man damit umgeht, Vorwürfe zu besprechen, zu klären, zu verifizieren oder aus der Welt zu schaffen. (2013 Regierungssprecher Seibert)
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