Anzeige


Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 25.11.2008, 10:10   #3   Druckbare Version zeigen
Tino71 Männlich
Moderator
Beiträge: 6.935
Blog-Einträge: 41
AW: Kristallstruktur von CsTe

Muß sie? Nein. Muß sie nicht. Der Link, die Arbeit von Frau Osterath, ist ja eine wunderschöne Einführung in dieses Thema. Lesen, nicht linken! Vor allem Abschnitt 2.4 auf Seite 10...

Jaja, das Zintl-Konzept! Immer wieder erstaunlich, daß dieses einfache Elektronen-Zähl-Konzept sich noch nicht flächendeckend unter Chemikern rumgesprochen hat...

CsTe---> Te-, hat also genauso viele Elektronen wie ein ungeladenes Halogenatom. Te- sollte also Te22--Hanteln ausbilden, wie die Halogenatome auch. Und siehe da: der alte Eduard hat sich doch tatsächlich was dabei gedacht! Die Tellurid-Hanteln machen in CsTe eine ganz ähnliche Packung wie die Iod-Hanteln in festem Iod. Die Ceasium hocken dazwischen.

Lit.: Getzschmann, J., Boettcher, P., Kaluza, W.: "Darstellung und Kristallstrukturen von beta-Rb2 Te2 und Cs2 Te2 sowie die Verfeinerung der Strukturen von Ca2 P2 und Sr2 As2", Zeitschrift fuer Kristallographie (1996) 211, 90-95.

CsTe: orthorhombisch, Pbam (Nr. 55), a = 11.629(2), b = 6.1278(11), c = 4.9602(9), Cs(1) auf 4(h) mit 0.1378(7), 0.3303(12), 1/2 und Te(1) auf 4(g) mit 0.0964(8), 0.8658(14), 0
Angehängte Grafiken
Dateityp: gif cste.gif (31,0 KB, 7x aufgerufen)
__________________
Vor dem Gesetz sind alle Katzen grau

Geändert von Tino71 (25.11.2008 um 10:20 Uhr)
Tino71 ist offline   Mit Zitat antworten
 


Anzeige