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Alt 18.11.2008, 13:26   #1   Druckbare Version zeigen
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Zum Zinkacetat des Kaugummis...

...führt der Weg in Substanz wohl nicht über elementares Zink sondern wohl besser über ZnO.

Zwei Dinge würden mich dennoch interessieren.
Der Versuch aus einem gut entfetteten Rheinzinkblech (>99,8% Zink mit Cu- und Ti-Spuren) zum gewünschten Salz zu kommen liefert eine kräftig gelb gefärbte Lösung mit kristallinem Niederschlag im Kolben. Weshalb die gelbe Farbe?

Und das zweite unerwartete Ergebnis ist ein kräftig schwarz(nicht grau, oder dunkelgrau), gefärbtes Zinkblechstück statt weißes ZnO... Weshalb schwarz - für die Oxidation von Kupfer oder Titan reicht es bei dieser 'Zinkübermacht' doch nicht...?

Hintergrund:
Ein sehr kleiner Ansatz von 7ml Eisessig wird mit 1g Zinkblech versehen und vorsichtig etwas 30%iges H2O2 zugetropft um mit der Bildung von ein wenig Peroxyessigsäure die schwache Essigsäure zu 'motivieren (Wohl wissend, das Peressigsäure bestimmt kein Weihwasser ist!!)

Selbst nach Zugabe von einem Milliliter H2O2 und einem wärmenden Wasserbad sind dabei nur einige winzige Gasbläschen an den Schnittkanten zu beobachten. Bei ca. 3 Millilitern H2O2 wird es plötzlich warm und die Reaktion springt richtig an - noch ehe das Eisbad am Kolben ist sind auch nur 10ml Ansatz schon fast am Siedepunkt und ich dicht hinter der Schutzscheibe...
Nach dem Abkühlen fiel dann massig ein farbloser schuppiger Kristallbrei aus, in dem noch ein nicht ganz aufgelöstes schwarzes Blechschnipsel lag.

Ich habe Zweifel, dass dies wirklich Zinkacetat ist und tippe eher auf ein Mischsalz der Peressigsäure/Essigsäure?
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