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Alt 17.11.2008, 21:10   #1   Druckbare Version zeigen
Diddy449  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 11
Grinsen Spannung in einem Konzentrationselement

Hallo,
Danke schon mal für das Lesen und Kommentieren.
Wir haben ein Konzentrationselement, mit zwei Pb-Elektroden, aber unterschiedlichen Konzentrationen an Pb-Sulfat.
Die Ausgangslage ist nun klar, auf der Seite mit der geringeren Konzentration liegt das Gleichgewicht der Pb.Ionenbildung und Pb-Ionenrückbildung zu elementarem Pb stärker bei der Ionenbildung und auf der Seite mit der höheren Konzentration stärker bei der Ionenrückbildung zu elementarem Pb. So gehen an der Elektrode mit der geringeren Konzentration mehr Pb-Ionen in Lösung und lassen mehr Elektoren in der Elektrode zurück.
So ist der Elektronendruck an der Elektrode mit der geringeren Konzentration größer und es gibt ein Bestreben der Elektronen von dieser Elektrode mit geringerer Konzentration zu der Elektrode mit der höheren Konzentration zu wandern (auch Spannung genannt).
Soweit, so gut.
Nun wird in die Halbzelle mit der geringeren Konzentration von Anfang an noch NaNO3 gegeben. Was passiert nun? Ich war mit der Begründung der Lehrerin unzufrieden.
Sie sagte, das würde die Spannung überhaupt nicht beeinflussen, da ein Hinzugeben von Na-Kationen die Konzentration der Pb-Kationen nicht beeinflusse und so die Ionenbildung und Rückbildung gleich bleibe.
Doch hatte ich gedacht, dass dadurch, dass wir nun viel mehr Kationen in der Lösung haben, die die Abstoßungseffekte an der elektrochemischen Doppelschicht verstärken, weniger Pb-Kationen in Lösung gehen und wir so das Gleichgewicht zwischen Pb-Ionenbildung und Rückbildung doch beeinflussen können. So müsste sich an der Elektrode der geringeren Konzentration mit Na-Kationen ein niedrigerer Elektronendruck einstellen als ohne Na-Kationen und die Spannung insgesamt im Konzentrationselement sinken.
Oder nicht?
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