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Alt 26.10.2008, 20:10   #1   Druckbare Version zeigen
Godwael Männlich
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Themenersteller
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Blog-Einträge: 12
Haben wir ein Phosphat-Problem?

Hungersnöte sind zu Anfang des 21. Jahrhunderts vor allem ein Verteilungsproblem. Trotz inzwischen fast sieben Milliarden Menschen – Nahrung gibt es genug, nur haben eben nicht alle Menschen Zugang zu ihr, meistens aus wirtschaftlichen Gründen. Sie haben kein Geld. Dennoch, dass es immer noch, trotz exponentiell wachsender Weltbevölkerung, prinzipiell genug zu Essen gibt, ist bemerkenswert.

Diesen Erfolg verdanken wir vor allem der modernen Chemie, durch die Treibstoffe, Düngemittel und Pestizide preiswert und in großen Mengen zur Verfügung stehen, und der Mechanisierung, die eine echte Massenproduktion von Lebensmitteln zulässt. So sind Lebensmittel in Europa nicht nur verfügbar sondern auch billig. Aber das wird nicht so bleiben.

Der Dritte Faktor, der die Grüne Revolution möglich gemacht hat, sind nämlich leicht auszubeutende Rohstoffquellen: Öl als Rohstoff und Energieträger, Gas als Wasserstofflieferant für die Ammoniakproduktion, Kalisalze und Phosphate als Ausgangsmaterialien für Mineraldünger. All diese Ressourcen sind zwingend notwendig, um Nahrung zu Produzieren, und all diese Reserven sind endlich. Besonders kritisch ist das Phosphat.





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Quelle: Fischblog - Naturwissenschaft und mehr

Geändert von Godwael (26.10.2008 um 20:25 Uhr)
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