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Alt 07.10.2008, 10:56   #3   Druckbare Version zeigen
Spektro Männlich
Mitglied
Beiträge: 952
AW: Farbentstehung bei der Flammenprobe der Alkalimetalle

Sorry wenn ich die schönen Erklärungsversuche hier unterbreche, aber die Wirklichkeit ist nunmal ziemlich viel komplizierter.

Man sieht natürlich eine Überlagerung aller Linien im Sichtbaren, das ist überhaupt nicht zu vergleichen!
Diese Linien haben unterschiedliche Intensitäten, und dazu nimmt das Auge verschiedene Farben noch unterschiedlich gut wahr (z.B. grün 10x empfindlicher als rot)

Beim Li wären da z.B.:

413,26nm (5d->2p) violett
460,29nm (4d->2p) blau
497,19nm (4s->2p) grün
610,36nm (3d->2p) orange
670,78nm (2p->2s) rot

Dazu kommen noch nicht sichtbare Linien im UV und IR-Bereich. Beim Na liegt z.B. fast alles im nicht sichtbaren, das ist das einzige Element mit nur einer (Doppel-)Linie im Sichtbaren Bereich

Geändert von Spektro (07.10.2008 um 11:04 Uhr)
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