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Alt 22.09.2008, 17:36   #2   Druckbare Version zeigen
baltic Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.468
AW: Polare und unpolare (Ver)bindungen [Elektronegativität]

Eine Bindung besteht zwischen zwei Atomen (im Regelfall). Verbindungen nennt man den gesamten Stoff, der mitunter aus vielen Atomen mit demnach auch vielen Bindungen bestehen kann.

Polarität für die Schule und auf niedrigem Niveau:
Blick ins PSE gibt für die Elemente Werte für die Elektronegativität (EN).
Eine Bindung, bei der die Differenz der beiden EN-Werte <0.7 ist, nennt man unpolar.
Eine Bindung, bei der die Differenz der beiden EN-Werte zwischen 0.7 und 1.7 ist, nennt man polar.
Bei einer polaren Bindung, sind die Elektronen, die die Bindung ausmachen, nicht gleichmäßig verteilt, sondern ein Bindungspartner (der mit der größeren EN) zieht sie näher zu sich. Dadurch hat er "zu viele" Elektronen und damit eine partielle negative Ladung.
Dem anderen Bindungspartner fehlt es an Elektronen und er hat damit eine partielle positive Ladung.
Wenn du mehrere partiell geladene Atome in einer Verbindung hast (z.B. im Wasser), musst du für die positiven bzw. negativen Ladungen die Schwerpunkte bestimmen (graphisch). Liegen die Schwerpunkte aufeinander (z.B. CO2), ist das Molekül kein Dipol. Liegen sie nicht aufeinander (z.B. Wasser, da gewinkelte Struktur), ist es ein Dipol.

Wie ist das bei CO?

lg, baltic
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