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Alt 22.09.2008, 12:23   #6   Druckbare Version zeigen
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AW: Wie mit dieser Mitarbeiterin umgehen?

Zitat:
Ich hab sie erstmal zwei Tage beurlaubt und nächsten Montag zus. mit unserer Werkspsychologin in mein Büro gebeten.
Heute ist Montag, und ich hoffe, Du hast mit den beiden Frauen ein konstruktives Gespräch führen können.
Im Grunde genommen ist ja gar nichts passiert, das den ganzen Aufwand (2 Tage Urlaub; Spezialbetreuung etc.) rechtfertigen würde. Möglicherweise hat Dich die drastische Überreaktion Deiner Mitarbeiterin zu einer ebenso nicht ganz verhältnismässigen Reaktion deinerseits verleitet. Wie Du weiter schilderst, hat sich die Situation doch schon weitgehend geklärt, ohne Dein weiteres Eingreifen.
Zitat:
....und sich dann in einem Raum verschanzt und mit ihrem Handy die Giftnotruf Zentrale gerufen. Die konnten sie dann offenbar davon überzeugen das es doch nicht so schlimm ist und sie hat sich wieder beruhigt.
Du hättest die Sache so mit gutem Gewissen auf sich beruhen lassen können, denn erstens hätte so Deine Mitarbeierin die Chance gehabt, die Lage anschliessend durch ihr eigenes Überleben (sie hat ja kein Lungenödem erlitten) neu zu beurteilen und zweitens sich erst noch durch externe Fachleute (Giftnotruf-Zentrale) in der richtigen Neueinschätzung der Lage bekräftigt gefühlt.
Zitat:
Ich hoffe die Psychologin kann das klären oder ihr da zumindest irgendwie weiterhelfen und das es bei dieser einmaligen Sache bleibt, sonst haben wir schon ein Problem.
Falls wieder einmal etwas Vergleichbares vorfallen sollte, lass Deiner Mitarbeiterin so weit wie möglich Gelegenheit, ihr(e) Problem(e) selbständig zu erkennen und zu lösen. Sie selbst muss da durch und ihre Erfahrungen machen. Fachleute und Psychologen können sie darin nur begleitend unterstützen, ihr die notwendige Arbeit aber nicht abnehmen.

Gruss, freechemist
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