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Alt 13.09.2008, 17:30   #1   Druckbare Version zeigen
Godwael Männlich
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Themenersteller
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Blog-Einträge: 12
Methanemissionen von Megastauseen

Die Risiken und Nebenwirkungen der Wasserkraft und besonders von Megastauseen waren hier ja schon gelegentlich Thema, und im Zusammenhang mit dem Drei-Schluchten-Damm hatte mich Xiong Shui vom Teehaus-Stammtisch auf einen weiteren Aspekt aufmerksam gemacht: Methanemissionen von Reservoirs.

Die Treibhausgase Methan und Kohlendioxid entstehen durch die Zersetzung organischen Materials durch Mikroorganismen. Nur wenige spezialisierte wasserlebende Pflanzenfresser sind in der Lage, versunkene Landpflanzen zu fressen, deswegen bleibt fast die komplette versunkene Biomasse für die Bakterien übrig. So lange das Wasser genug Sauerstoff enthält, entsteht bei der Zersetzung überschwemmter Wälder hauptsächlich Kohlendioxid, das ein eher geringeres Problem darstellt. Schließlich sind auch vergammelnde Bäume nachwachsende Rohstoffe.

In großen Stauseen jedoch ist die Durchmischung der Wasserschichten im Allgemeinen zu schlecht, um den Sauerstoff bereitzustellen, den die Mikroben zum Zersetzen der Biomasse benötigen. Dann schlägt die Stunde der methanbildenden Bakterien. Und Methan trägt wesentlich stärker zum Treibhauseffekt bei als Kohlendioxid.

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Quelle: Fischblog - Naturwissenschaft und mehr

Geändert von Godwael (13.09.2008 um 18:17 Uhr)
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