Anzeige


Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 11.09.2008, 12:19   #1   Druckbare Version zeigen
ramona kahlert weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 1
Königswasseraufschluss

Hai Ihr lieben,

also, im zuge meiner Diplomarbeit "über die Dynamik von Phosphor in Sedimenten" haben wir Sedimentproben aus einem kleinen Graben einer Phosphor-Fraktionierung nach Tiessen unterzogen. Hier werden nacheinander: Reinstwasser, NaHCO3, NaOH und H2SO4 als Extraktionslösungen zur Sedimentprobe dazu gegeben.
Außerdem haben wir mittels Königswasseraufschluss den Gesamtphosphorgehalt bestimmt.Dabei wurde erst die Salzsäure und dann die Salpetersäure dazugegeben. Letztendlich ist die Summe der P-Fraktionen bei fast allen Sedimentproben viel größer als der ermittelte Gesamtphosphorgehalt mittels Königswasseraufschluß.
Es liegt nahe, dass das Sediment durch das Königswasser nicht vollständig aufgeschlossen wurde. Es handelt sich hier um karbonatreichen anlehmigen Sand.
Könnt Ihr mir eventuell bei den folgenden Fragen weiterhelfen (evt. auch mit Quellen, wo ich das selber nachlesen könnte):
1. Was schließt Königswasser nicht auf bzw. welcher Phosphor geht dadurch verloren bzw. wird nicht mitbestimmt?
2. Ist es möglich, dass sich die Salzsäure am Karbonat abreagiert und die oxidative wirkung des Königswassers gar nicht entsteht?
3. Kennt Ihr eine aktuelle Norm bzw. Verfahren, nach der man eine Bodenprobe quantitativ bezüglich Phosphor aufschließen kann?
Für euren schlauen Rat wäre ich sehr dankbar... ramona
ramona kahlert ist offline   Mit Zitat antworten
 


Anzeige