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Alt 04.09.2008, 19:45   #1   Druckbare Version zeigen
Ahrac Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 1.230
AC1 & Praktikum (qualitativ)

So, ich hab's rum. War witzig, hat Spaß gemacht, trotz eher unspektakulärer Versuche und stressig war es auch. Deswegen auch dieses Thema. Ich wollte mal kurz in Erfahrung bringen, wie eure qualitativen Praktika so verlaufen sind. Der Grund ist, dass ich hier öfters Fragen zu Trennungsgängen lese, zu Analysen etc. in denen die Fragenden wohl noch irgendwie Probleme haben, die sie gern gelöst hätten. Für mich hört es sich so an, als ob man dann versucht am Abend schlauer zu werden um dann am nächsten Tag die Analyse noch meistern zu können.

Hier frage ich mich: haben hier einige wirklich das Glück, dass sie mehrere Tage mit einer Probe verbringen dürfen?

Bei uns ist es nämlich so gelaufen, dass wir 2 Wochen am Stück quasi im Labor standen, von 9 bis 18 Uhr (manchmal auch länger) und wir haben jeden Tag eine neue Probe zum analysieren bekommen. Am Ende des Tages musste dann jeder seinen Anionen und Kationen angeben und dann wurde ausgewertet. Insgesamt musste man so 80% der Gesamtpunkte erreichen, damit man bestanden hatte. Wer es nicht geschafft hat, darf jetzt dann das erste Semester nochmal wiederholen.

Find ich irgendwie heftig, bin auf jeden Fall total froh es geschafft zu haben - allerdings frag ich mich halt: ist das überall so hart? Oder ist das einfach typisch für unsere Uni? Bei uns wird halt im ersten Semester gesiebt wie blöde. In der Regel schaffen es nur ca. 30% der Erstsemester in die nächste Runde (AC2). Der Rest wiederholt, springt ab, wechselt, was auch immer.

(Die nächste Siebung ist bei uns dann das OC-Praktikum im 3. oder 4. Semester.)
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