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Alt 02.09.2008, 20:20   #1   Druckbare Version zeigen
Godwael Männlich
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Fische, Salz und dicke Gräten

Das Tsaidam-Becken im nördlichen Tibet ist ein recht unwirtlicher Ort: Kühl und karg, umgeben von bis zu 6000 Meter hohen Bergen, die das Gebiet von nahezu allen Regenfällen abschirmen. Das war nicht immer so. Erst mit der Bildung des Himalaya, die vor etwa 50 Millionen Jahren begann, wurde das Gebiet langsam angehoben.

Dabei wurde das Klima in der Senke immer wüstenartiger und lebensfeindlicher. Weniger Niederschläge, mehr Verdunstung und reichlich Verwitterungsprodukte der nahen Gebirge ließen die Seen von Tsaidam – der Name bedeutet Salzsumpf – immer stärker versalzen. Am Ende verschwanden sie und ließen lediglich eine 220 Meter dicke Schicht aus Sand, Kalk und Gips zurück.

Im Pliozän vor etwa 2 - 5 Millionen Jahren, als fast alles Leben erstickt war und am Grund des Gewässers bereits Kalk und Gips aus der übersättigten Lösung auszufallen begannen, lebte dort Hsianwenia wui. Dieser ungewöhnliche Fisch bestand selbst zu einem beträchtlichen Teil aus Calciumsalzen.

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Quelle: Fischblog - Naturwissenschaft und mehr
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