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Alt 31.08.2008, 20:14   #14   Druckbare Version zeigen
kaliumcyanid Männlich
Mitglied
Beiträge: 18.814
AW: Sauerstoffherstellung "James Bond-like"



Nur, vergift dich nicht...weder Natriumperoxid noch Alkalmetallhydroxide sind in den Atemwegen besonders angenehm.

Hab noch was gefunden, in diesem PDF hier auf Seite 28:
Zitat:
Entwicklungsgeschichte
Dem Bergmann im Fall lebensbedrohlicher Umweltverhältnisse die Flucht zu ermöglichen ist die Hauptaufgabe eines Selbstretters. Dräger kam um 1920 mit dem ersten Atemschutzgerät mit chemisch gebundenem Sauerstoff, dem „Draegerogen-Gerät“, auf den Markt. Die damaligen Geräte mussten erst einige Minuten „angeatmet" werden, bis eine ausreichende Sauerstoffentwicklickung
einsetzte. Das war ein entscheidender Nachteil. Für etwa 30 Jahre wurde es still um diese Atemschutzgeräteart. Vorwiegend wurde in dieser Zeit Natriumperoxid verwendet, außerdem die Druckgastechnik verbessert. Ende der 70er/Anfang der 80er Jahre leitete das Drägerwerk aufgrund eines Beschlusses der US-amerikanischen Behörden die Weiterentwicklung von Geräten auf Festsauerstoffbasis ein. Um die erhöhten Anforderungen an einen Selbstretter zu erfüllen, entschied sich Dräger nach Abwägen aller Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten (Sauerstoff in flüssiger, gasförmigen oder fester Form), KO2 als Sauerstofflieferant zu verwenden. KO2 hat gegen- über anderen O2-Lieferanten den Vorteil, dass es gleichzeitig Sauerstoff produziert und CO2 absorbiert.

Heutiges Portfolio
Heute bietet Dräger ein breites Portfolio an Fluchtgeräten auf KO2-Basis an, um die Vielzahl der Applikationen in den Segmenten Bergbau, Industrie, Feuerwehr und Behörden abdecken zu können. Dieses beinhaltet 25-, 30- und 50-Minuten-Geräte, die es in unterschiedlichen Ausführungen gibt (z.B. mit Schultergurt, Wandhalter, Mundstück oder Haube). Alle diese Geräte entsprechen
der neuen Norm DIN EN 13794.
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