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Alt 17.08.2008, 22:20   #1   Druckbare Version zeigen
Godwael Männlich
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Massenaussterben? Teil 2: Exitus am Amazonas, stochastisch

Es gibt zwei Möglichkeiten, Aussterberaten in Ökosystemen und biologischen Gruppen zu beschreiben. Zum einen kann man bilanzieren, welche konkreten Arten und Lebensräume bedroht oder bereits ausgestorben sind und dies in Relation zur gesamten Artenvielfalt setzen. Zwei Arbeiten, die auf diese Weise vorgehen, habe ich im ersten Teil dieser Serie vorgestellt, es ist das gängige und vor allem anschauliche Verfahren, das Phänomen Aussterben zu erfassen.

Das funktioniert alerdings nur, wenn man sich entweder auf qualitative Aussagen beschränkt – wie im Fall der Ozeane – oder sicher sein kann, genug Informationen über Anzahl und Status der beteiligten Arten zu haben, wie bei den Amphibien.

In allen andere Fällen muss man die Entwicklung von Ökosystemen mit statistischen Methoden beschreiben, indem man aus einer lokalen Stichprobe Informationen über die Gesamtheit ableiten. Zum Beispiel bei den Bäumen des Amazonasbecken. Es gibt Hunderte, Tausende Baumarten im tropischen Regenwald, und viele von ihnen sind vergleichsweise selten.

Und jetzt kommen wir zur schwierigen Frage: Wie viele von ihnen werden durch den fortschreitenden Waldverlust aussterben?

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Quelle: Fischblog - Naturwissenschaft und mehr
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