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Alt 14.08.2008, 04:17   #7   Druckbare Version zeigen
zarathustra Männlich
Moderator
Beiträge: 11.536
AW: Facharbeit inkl Toxikologie: Wirkungsweise von weißem Phosphor

Wie sollte man denn diese Aussage
Zitat:
Zitat von Spektroskopiker Beitrag anzeigen
deswegen ist jeder chemiker froh wenn er noch was im keller hat (wir haben noch zwei bis drei schöne große stangen)
anders interpretieren, als dass Du irgendwo im Keller weißen Phosphor rumstehen hast?
Wie soll man denn auf die Idee kommen, dass ein Institut gefährliche Chemikalien nicht im Labor in einem dafür vorgesehenen Platz aufbewahrt, sondern in einem was weiß ich wie gestalteten Kellerraum?
Davon abgesehen verstehe ich die Aussage noch immer nicht. Wenn man mit weißem Phosphor umgehen muss, kann man ihn bestellen, was in Deutschland noch immer möglich ist. Ebenso kann man ihn dann im Labor in einem entsprechenden Schrank unterbringen. Wer sollte da aus welchen Gründen was gegen sagen? Und wenn eh niemand mit dem Phosphor arbeitet, braucht man ihn ja auch nicht unbedingt irgendwo lagern.

Gerade solche "Altlasten" von vermeintlich tollen Chemikalien sind ziemlich übel. Wir hatten mal in einem Organik-Labor aussortiert und teilweise (extrem giftige) Phosphonsäure-Verbindungen gefunden, neben anderen Substanzen, deren Beschriftungen weggegammelt waren. Das macht dann nicht mehr wirklich Spaß.

Zitat:
Aber ganz ehrlich: Sind denn die alten, "handwerklichen" Versuchsmethoden nicht 10-mal interessanter und begeisternder als photometrische oder HPLC- Analysen?!
Gerade wegen des Themas "Chemische Methoden in der Kriminalistik" war ich davon ausgegangen, dass es wirklich um Methoden gehen soll, die heute in der Kriminalistik angewendet werden, was natürlich auf solche historischen, qualitativen Methoden nicht zutrifft. Und Du hättest beschreiben können, welche grundlegend unterschiedlichen Methoden man anwenden kann, wennn man meinetwegen Vergiftungen durch Schwermetalle, kleine organische Verbindungen oder z.B. Proteine nachweisen will.
Ansonsten muss man noch sagen, dass hinter vielen solcher Nachweisverfahren (auch handwerklich) viel mehr steckt, als den An-/Aus-Schalter des entsprechenden Gerätes zu bedienen.
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Ich habe zwar auch keine Lösung, aber ich bewundere das Problem!
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