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Alt 25.05.2008, 20:42   #4   Druckbare Version zeigen
Marvek  
Mitglied
Beiträge: 6.761
Re: AW: Bloggen ist gesund!

Der Titel ist populistisch und sensationalistisch gewählt.

Zitat:
Zitat von Godwael Beitrag anzeigen
Es ist tatsächlich schon ein bisschen erstaunlich, dass dieser "klassische und wohlbekannte" Effekt weder in der epidemiologischen Forschung noch in der klinischen Praxis "klassisch und wohlbekannt" ist. Schreib es doch einfach zusammen und reich es bei nem einschlägigen Journal ein. Leicht verdiente Publikation, würd ich sagen.
Das steht alles bereits da http://www.sciam.com/article.cfm?id=the-healthy-type nur eben mit anderen Worten. Nur gewinnt man eben den falschen Eindruck, dass das Bloggen völlig neue und bis dahin unbekannte psychologische Mechanismen als Grundlage hat.

Zitat:
Zitat von Godwael Beitrag anzeigen
Es könnte allerdings auch sein, dass die Sache bei näherer Betrachtung etwas komplizierter ist als die Küchenpsychologie wahrhaben will. Das ist erfahrungsgemäß meistens so.
Und meistens ist es weitreichender als die Populärwissenschaft es darzustellen vermag.

Die mehrheitliche Fixierung aufs Bloggen birgt zwei Probleme: Zum einen wirkt es fast so, dass man NUR den Blog-Hype als kreatives Schreiben bezeichnen kann und zum anderen denkt man nachher, dass NUR das Bloggen positive Wirkung hat.

Als Patient wäre es für mich eher wichtig die genauen Ursachen zu kennen und zu verstehen um danach entsprechend zu handeln, anstatt womöglich unbegründet ein zur Zeit schlichtweg mehrheitliches Verhalten empfohlen zu bekommen.

Und was ist mit früher oder später, wo das Bloggen keine Rolle spielt ? Der Eindruck, dass man dann eben nichts machen könnte ist wohl falsch. Ausserdem ist die Implikation, dass nur Bloggen kreatives Schreiben hervorbringt merkwürdig und besonders erstaunlich und positiv ist es auch, dass das Bloggen im Originalartikel völlig unerwähnt bleibt.
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