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Alt 16.05.2008, 13:45   #3   Druckbare Version zeigen
Kalleos  
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AW: Erklärung zur polaren Bindung im Chlorwasserstoffmolekül

Um Himmels Willen, ich wollte mit meiner Frage doch nicht erreichen, dass jemand mühselig die Zeit opfert mir das zu erklären, was zahlreich im Netz erklärt wird.

Ich möchte nur verstehen, wie das im Buch gemeint war. Das Buch selbst kann ich überhaupt nicht als schlecht einstufen. Die Erklärung dazu wirkt vllt. so schlecht, weil ich die zusammengefasst habe und weitere Ausführungen ausgelassen habe.

Polare Bindungen an sich habe ich schon zu einen gewissen Grad verstanden. Ich will nur die Erklärung des Buches nachvollziehen können...

Ich schreib mal ganz ausführlich wie es dort stand:

"Die polare Bindung im Chlorwasserstoffmolekül:
Wenn bei einem Molekül aus verschiedenen Atomen nach außen entgegengesetze Ladungen in Erscheinung treten, bedeutet dies, dass die Ladungsschwerpunkte getrennt sind. Da diese Ladungen nicht bei isolierten Atomen auftreten, sondern erst im Molekül, ist anzunehmen, dass dieser Sachverhalt mit dem bei der Bindungsbildung neu aufgetretenden bindenden Elektronenpaar zusammenhängt. Um dessen Einfluss verdeutlichen zu können, betrachten wie das System aus einem Wasserstoff- und einem Chloratom zunächst ohne diese beiden Elektronen. Dies bedeutet, dass beide Atome jeweils einfach positiv geladen sind. Der daraus resultierende Schwerpunkt der positiven Ladung liegt genau in der Mitte zwischen beiden Atomkernen. Die Elektronenwolke des bindenden Elektronenpaares liegt nun nicht genau zwischen den beiden Kernen, sondern ist in Richtung des Chloratoms verschoben und damit auch der negative Ladungsschwerpunkt."

Das fettmarkierte ist der Satz, den ich nicht verstanden habe.
Warum liegt der Schwerpunkt der positiven Ladung in der Mitte? Wenn man beide Atome ohne das bindende Elektronenpaar betrachtet hat Cl ja noch Elektronen und H keine mehr. Die Elektronen von Cl müssten sich also zur Mitte zum elektronenfreien H verlagern, weil H mit seiner positiven Ladung diese anzieht. In der Mitte müsste demnach also ein negativer Ladungsschwerpunkt liegen.
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