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Alt 12.05.2008, 15:12   #7   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Gleichstrom/Wechselstrom -Elektrolyse

Was mir spontan einfällt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrolytische_Leitf%C3%A4higkeit

Zitat:
Das ohmsche Gesetz ist zur Bestimmung des Leitvermögens 1 / R des Elektrolyten jedoch nur unter Einhaltung gewisser Vorsichtsmaßregeln anwendbar. Zum Anlegen einer Spannung ist der Anschluss an einen äußeren Stromkreis über zwei metallische Leiter (Elektroden) notwendig. Infolge des Stromflusses durch die Grenzfläche Elektrolyt/Elektrode spielen sich nun an dieser Grenzfläche bestimmte Reaktionen ab, welche das Auftreten zusätzlicher Spannungen zur Folge haben. Man bezeichnet diesen Vorgang als Polarisation. Diesen unerwünschten Effekt kann man folgendermaßen umgehen:
  • Man konstruiert die Messzelle derart, dass der Elektrolyt einen großen Widerstand erhält und legt dann eine große Spannung an, gegen die die Polarisationsspannungen vernachlässigbar sind.
  • Man misst nicht die Spannung zwischen den stromdurchflossenen Elektroden, sondern zwischen zwei anderen, definierten Punkten in der Messzelle mittels zweier Sonden, die nur von einem ganz geringen Strom durchflossen und daher nicht polarisiert werden.
  • Am häufigsten erfolgt die Messung mit Wechselstrom von relativ hoher Frequenz. Hierdurch wird erreicht, dass die Stoffumsätze, welche die Polarisation verursachen, während einer Halbperiode mit umgekehrtem Vorzeichen wieder rückgängig gemacht werden.
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