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Alt 03.05.2008, 19:10   #6   Druckbare Version zeigen
eloxal123 Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 7
AW: Sulfonierung von Thiophen

Hallo Franz. Danke für die Infos.
Ich versuche einmal kurz zu erklären, was wir vorhaben. Wir sind ein kleines Unternehmen, was sich auf die Anodisation von Aluminiumkomponentn aus Luftfahrt, Rennsport und Feinmechanik spezialisiert hat. Andere Firmen haben probiert, dem schwefelsauren Elektrolyten Anillin bzw. Pyrrol zuzugeben. Hierbei bildet sich ein Polymer innerhalb der anodisch erzeugten Oxydschicht. Diesen Effekt konnten wir in unserer Laboranlage nachstellen und nachweisen. Da Anillin krebserregend ist möchten wir es natürlich nicht in unserer Produktionsanlage einsetzen. Es existieren auch bereits Patente, in den Anillin und Pyrrol genannt werden, die ein solches Vorhaben verbieten. Die nächste Möglichkeit sollte Thiophen sein, was sich allerdings nicht in Wasser löst. Optimal wäre nun Thiophensulfonsäure, da diese auch keine negativen Nebeneffekt innerhalb des schwefelsauren Elektrolyten hätte. Doch die Reagenzie ist wohl nicht zu beziehen, obwohl sie in der Literatur genannt wird. Eine einfache Herstellungsmethode existiert scheinbar auch nicht. Gesucht wird nun eine Möglichkeit 0,01-0,2 mol/l Thiophen in einen Elektrolyten aus 200-300g/l H2So4 und 5-10 g/l gelöstem Aluminium zu bekommen. (Chloride sind hierin tödlich...)
Liebe Grüße
FRANK
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