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Alt 03.05.2008, 15:43   #7   Druckbare Version zeigen
Bolm Männlich
Mitglied
Beiträge: 107
AW: Wichtig! - Saure und alkalische Lösungen

Zitat:
Zitat von Roylandyard Beitrag anzeigen
@Bolm
Damit führst du aber, wie ich denke, eine dem Themenersteller vielleicht völlig neue Säure-Base-Definition ein.
Wie ich das sehe, haben sie in der Schule nur den Arrhenius-Begriff behandelt.
Schande über mein Haupt. ;D Ist so Gewohntheit geworden, dass ich es garnicht mehr anders definiere.

Zitat:
Zitat von Hedwig92 Beitrag anzeigen
Erstmal vielen Dank für eure Antworten!

Hmm... Na, wenn man weiß, dass bei Reaktionen mit sauren Lösungen immer H30+ entsteht, bzw. bei alkalischen Lösungen immer OH-, dann kann man den Bindungsbruch doch theoretisch dort einzeichnen, damit das später entsteht…
Kannst du eigentlich so handhaben.

Zitat:
Zitat von Hedwig92 Beitrag anzeigen
Mhm. Inzwischen weiß ich auch, dass bei Neutralisationsreaktionen immer die saure Lösung mit der alkalischen Lösung und anderen „Verbindungen“ (was auch immer) zu Wasser und einer Salzlösung reagieren.
Also kann man doch einfach die zwei Lösungen zum Wasser zusammenfassen und die „Verbindungen“ (was auch immer) einfach so stehen lassen, oder?

H3O+ + Cl- + K+ + OH-
----> K+ + Cl- + 2H2O
Also ich fasse dann auch immer das Salz zusammen. Kommt ganz darauf an, ob du das in Ionenschreibweise oder einfach als Summenformel hinschreiben sollst.
Bei Ionenschreibweise hast du Recht. Bei Summenformel würde ich wie gesagt "KCl" schreiben.

Zitat:
Zitat von Hedwig92 Beitrag anzeigen
Um noch mal zu den sauren Lösungen zurück zu kommen:
Kann man nicht so lange die H’s abspalten, bis das Oxinium-Ion entstanden ist?
Bzw. dann bei den alkalischen Lösungen die OH’s abgeben, bis es „einzeln dasteht“?
Z.B.: Ca(OH)2 ---> Ca 2++ 2OH-
Am Ende zeichnet man einfach an den entsprechenden Stellen den Bindungsbruch ein und fertig.
Wie oben, kannst du so handhaben, wenn du dir so am leichtesten tust.

Zitat:
Zitat von Hedwig92 Beitrag anzeigen
In unserem Schulbuch steht zum Bindungsbruch (wie ich jetzt einfach mal annehme):

Ist ein Wasserstoff-Atom Bestandteil einer stark polarisierten Elektronenpaarbindung (H-F, H-O oder H-N), so zieht es freie Elektronenpaare von Atomen anderer Moleküle an.
Es entstehen Wasserstoffbrückenbindungen. Elektronenpaarbindungen sind etwa zwanzigmal fester als Wasserstoffbrückenbindungen.
Naja, das heißt im Grunde, dass du eben keine H's von z.B. C's abspalten sollst, weil diese nicht acide (sauer bzw. polarisiert) genug sind.

Zitat:
Zitat von Hedwig92 Beitrag anzeigen
@ Bolm: Auf unserem Arbeitsblatt steht keine 2 vor dem H2O, was mich allerdings auch gewundert hat, da bei dem "Produkt" später ein (doch eigentlich vom SO42-abgegebenes) H fehlt... :S
Also heißt das, dass man normalerweise doch eine 2 vor das H3O+ im "Produkt" schreiben sollte, um die Gleichung auszugleichen?? (Wobei bei uns dann in dem Fall die Ausgangs-Reaktionsgleichung "falsch" wäre).
Also da muss auf jeden Fall eine 2 hin. Ganz allein wegen dem Fakt auch, dass links und rechts von der Gleichung die gleiche Ladung vorhanden sein muss.
Wenn du diese zwei weglassen würdest, kämest du links auf null und rechts auf minus eins.
Also einzeln wären die Gleichungen so zu sehen:

(1) {H_2 SO_4 + H_2 O \rightarrow HSO_4^- + H_3 O^+}
(2) {HSO_4^- + H_2 O \rightarrow SO_4}2-{+ H_3 O^+}

Wenn man dies also nun zusammenfasst kommt man auf meine oben erwähnte Gleichung.
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