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Alt 03.05.2008, 14:52   #2   Druckbare Version zeigen
Svlad Cjelli Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.563
AW: Wichtig! - Saure und alkalische Lösungen

Zitat:
NaOH (s) ----> Na+(aq) + OH- (aq)
Wo erfolgt hier wohl der Bindungsbruch?
=> zwischen N und O-H.

Zitat:
Muss man sich nun zuerst alles in die Strukturformel umdenken, da das Na doch irgendwie "weggegangen" ist?!

Ich weiß auch, dass bei solchen Reaktionen immer (?) ein Hydroxid-Ion entsteht - aber spielt dies hierbei eine solch bedeutende Rolle?
Ich verstehe nicht so recht was du willst.

Zitat:
Auch frage ich mich wo der Bindungsbruch und der Protonenübergang innerhalb einer Reaktionsgleichung einer Neutralisationsreaktion stattfinden soll.


H3O+(aq) + OH-(aq) -----> 2H2O (l)
{H_3 O^+} spaltet ein {H^+} ab. Dieses wir an das {OH^-} gebunden.


Zitat:
-----> Kann es sein, dass die normale Reaktionsgleichung eine Art Vereinfachung der Strukturformel-Reaktionsgleichung ist?
Joaa. So eine "Strukturformel-Reaktionsgleichung" würde ich als reaktionsmechanismus beschreiben.


Zitat:
Bei säuren Lösungen entsteht jedoch immer H30-.
Nein. Ein H_3 O^+. Und auch nur wenn du ausschließlich die Definition nach Arrhenius benutzt. Bei Brönstedt kann das anders aussehen.

Zitat:

H2SO4 + H2O ---->
HSO4- + H30+

Damit jedoch alle H's auf der anderen Seite stehen, gibt das Sulfat das andere H auch noch ab (jedoch bleibt dabei das H30+ unverändert):

-----> SO42- + H30+
Bei Protolyse Reaktionen kommt es darauf an, ob es sich um eine starke mittelstarke oder schwache Säure/Base handel.
Ist die erste Protolysestufe noch eine starke Säure, können die nächsten stufen schon schwache Säuren sein. Das ist glaube ich bei Phosphorsäure der Fall.



Zitat:
KOH -----> K+ (aq) + OH- (aq)
KOH ist eine starke Base, daher reagiert KOH nahezu vollständig weg.


Zitat:
Allerdings ist mir nun unklar, wo man den Bindungsbruch in der Strukturformel-Reaktiongleichung einzeichnen soll
Bei Säuren musst du nur das azide Wasserstoffatom erkennen.
http://userpage.chemie.fu-berlin.de/~abram/e_learning/html/glossar/acide_wasserstoffatome.htm
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"Wann aber äußerer Anlaß, oder innere Stimmung, uns plötzlich aus dem endlosen Strome des Wollens heraushebt, die Erkenntniß dem Sklavendienste des Willens entreißt, die Aufmerksamkeit nun nicht mehr auf die Motive des Wollens gerichtet wird, sondern die Dinge frei von ihrer Beziehung auf den Willen auffaßt, also ohne Interesse, ohne Subjektivität, rein objektiv sie betrachtet, ihnen ganz hingegeben, sofern sie bloß Vorstellungen, nicht sofern sie Motive sind: dann ist die auf jenem ersten Wege des Wollens immer gesuchte, aber immer entfliehende Ruhe mit einem Male von selbst eingetreten, und uns ist völlig wohl. Es ist der schmerzenslose Zustand, den Epikuros als das höchste Gut und als den Zustand der Götter pries: denn wir sind, für jenen Augenblick, des schnöden Willensdranges entledigt, wir feiern den Sabbath der Zuchthausarbeit des Wollens, das Rad des Ixion steht still." A.S.
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