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Alt 29.04.2008, 13:25   #15   Druckbare Version zeigen
Paleiko Männlich
Mitglied
Beiträge: 2.210
AW: Logik der Reinigung von Salpetersäure

Zitat:
Zitat von ricinus Beitrag anzeigen
Wenn man das mal in Teilchenzahl pro Liter umrechnet, ergibt das immer noch recht "grosse" Beträge...: 1 ppt Sb entspricht immerhin 5 x 1012 Sb Atome im Liter, 1 ppq wären 5 x 109, also 5 Milliarden Atome in einem Liter. Wenn man sich dann vorstellt, dass das einer analytisch kaum noch fassbaren Menge entspricht : Alles, was wir täglich trinken, enthält bereits (viel) mehr.
Pah, Spurenanalytik... Da kommt jeder Homöopath spielend drunter!

Aber so genau ausgerechnet hab ich mir das nie... Schon interessant.

@Fragesteller:
Zitat:
Der Sulfatnachweis in Pflanzen - wird doch bestimmt nicht mit hochkonzentrierter (rel. instabiler) HNO3 durchgeführt, oder?
Nein, aber wie willst du nachweisen, ob und wieviel Sulfat drin ist oder nicht, wenn du selbst welches in höchstwahrscheinlich unbekannter Menge mit der verunreinigten HNO3 zugibst? Das Ansäuern eines Chloridnachweises mit HCl ist ein Standardfehler/witz in den Anfängerpraktika

Im übrigen werden die Chemikalien ja auch für die Herstellung vieler Dinge eingesetzt, bei denen die man lieber genau wissen möchte, was drin ist. Medikamente, Lebensmittel, Farbstoffe... Da hat Aufreinigung auch was mit Steuerbarkeit und Sicherheit zu tun.

Anderes Beispiel: Manche Dinge lösen sich nur in HNO3, weil die Anwesenheit von Sulfat oder Chlorid das Ausfallen schwerlöslicher Salze zur Folge hätte.
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