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Alt 08.11.2004, 00:55   #1   Druckbare Version zeigen
MTG Männlich
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Themenersteller
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phasendiagramm (ich werd nicht schlauer)

moin, mein erster thread in diesem forum mich wurmt gewaltig, dass ich zur zeit etwas nicht logisch erschliessen kann. unser prof hat in der letzten vorlesung die phasendiagramme vorgestellt. soweit so gut, ist alles relativ verständlich eigentlich, solange man es nicht etwas tiefgründiger hinterfragt. angenommen ich gucke im phasendiagramm die phase für eine bestimmte temperatur und einen bestimmten druck nach, als beispiel mal Wasser; bei T=310k und p=1013hPa liegt laut phasendiagramm das wasser in der flüssigen phase vor, wie mein buch sagt ausschliesslich. ich mag daran aber nicht glauben, da ich weiß, dass wasser sogar schon bei raumtemperatur verdampft, ohne den siedepunkt zu erreichen. begründen kann ich das sogar auch, denn energiereichere teilchen gehen an der oberfläche in den gasförmigen zustand über und überwinden die intermolekularen kräfte. für mich geht dies jedoch nicht aus so einem diagramm hervor. hat das was mit dem geringen partialdruck des wasserdampfes am atmosphärendruck zu tun? vermutlich ja oder, denn ich kann mir vorstellen, wenn wir von einem system ausgehen, in dem der druck ausschliesslich von wasserdampf, nicht aber von anderen gasen wie an der "luft" ausgeübt wird. in diesem fall macht das ganze diagramm wiederum sinn, völlig uneingeschränkt. aber leider kann ich mir nicht begründen, warum zb der gefrierpunkt bei normaldruck bei 273k liegt, denn der druck in der atmosphäre wird ja nicht vom wasserdampf, sondern von dem gasgemisch luft ausgeübt, in dem der partialdruck des wassers verschwindend gering ist. der quotient partialdruck/gesamtdruck muss doch also ein faktor sein, der sich auf das verhalten der stoffe auswirkt oder?

hilfe! mich verwirren meine eigenen gedanken =)
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