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Alt 07.11.2004, 22:22   #3   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Metalle und Säuren...

Du willst also mit einer Säure Metalle "anätzen". Die "Beschriftung" soll nicht entfernbar sein.

1.) Aluminium (Al): Ist ein sogenanntes unedles Metall, das durch Säuren angegriffen wird. In diesem Fall ist es egal, was für eine Säure Du nimmst, wenn...

..nicht Al in Gegenwart von Luftsauerstoff eine dünne Oxidschicht ausbilden würde, die das Metall vor weiteren Angriffen schützt (=Passivierung). Säuren, die gleichzeitig oxidierend wirken, unterstützen diesen Prozess(s.u.).

2.) Messing ist eine Legierung aus Kupfer (Cu) und Zink (Zn). Der Zn-Anteil beträgt bis zu 80%. ((Rotmessing ~ 20% Zn, Gelbmessing ~ 40% Zn, Weissmessing ~ 80% Zn).

Zn ist ein unedles Metall, das (ganz grob) wie Al passivierbar ist.

Cu dagegen ist ein "edles" Metall, das durch Säuren nicht angegriffen wird; dazu braucht es oxidierende Säuren.

3.) Kupfer : 2.)

Was Du also brauchst ist eine Kombination aus einer oxidierenden Säure (Salpetersäure) und einem Mittel, das die Passivierung der beiden anderen Metalle unterbindet (Komplexbildner wäre eine Idee).

Zitat:
Es soll sich so eine nicht entfernbare Beschriftung aufbringen lassen.
Alle so aufgebrachten Markierungen sind "polierbar". Stanzen ist eine relativ sichere Methode.
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