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Alt 19.10.2004, 15:02   #4   Druckbare Version zeigen
zarathustra Männlich
Moderator
Beiträge: 11.540
AW: Quecksilberdekontamination?

Zitat:
Quecksilber im Abwasser kommt nich so gut ...
Wenn ich du wär, würd ich mein Bett kleinhacken, verbrennen (mit samt Matratze etc.) und mirn neues kaufen.
Man sollte mal kritisch durchdenken, wie viel Quecksilber eigentlich in einem Thermometer ist und selbst, wenn die gesamte Quecksilbermenge sich im Bett verteilt hätte, wie groß dann die langfristige Exposition damit wäre, verglichen mit dem, was man sonst an Quecksilber aufnimmt...
Ich würde die Matratze ordentlich auslüften lassen und gut ist.

Gruß,
Zarathustra

EDIT:
Zitat:
Als ein Klassenkammerad dann erstaunt fragte ob den das nicht gefährlich sei, meinte er nur, das mache er immer so und das Quecksilber perle doch sofort wieder ab wenn er die Hand rausziehe.
Ich frag mich manchmal echt, wie es dem wohl heute geht.
Wahrscheinlich immernoch gut, man muss halt wissen, dass man sogar metallisches Quecksilber schlucken kann (wurde einst als Abführmittel verwendet), weil es im Magen-Darm-Trakt nicht resorbiert wird. Erinnert übrigens an einen Fall, den unser früherer Toxikologie-Prof. mal geschildert hat: Krankenschwester will Selbstmord begehen und spritzt sich metallisches Quecksilber intravenös. Man hat dann wohl berechnet, dass die notwendige Menge an Antidot, um das Quecksilber zu entfernen, so hoch gewesen wäre, dass sie daran gestorben wäre. So hat man dann das metallische Quecksilber dringelassen, weil es halt in metallischer Form nicht aus dem Blut resorbiert werden kann.
Anders ist es natürlich, wenn man Quecksilberdämpfe einatmet, da kann man sich gut 'ne Vergiftung zufügen.
__________________
Ich habe zwar auch keine Lösung, aber ich bewundere das Problem!

Geändert von zarathustra (19.10.2004 um 15:09 Uhr)
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