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Alt 19.10.2004, 14:56   #3   Druckbare Version zeigen
polysom Männlich
Mitglied
Beiträge: 926
AW: Quecksilberdekontamination?

Bett kleinhacken find ich jetzt etwas übertrieben, wenn das Quecksilber nur im Bettzeug ist.
Aber das Bettzeug würde ich auch fortwerfen.

Das Organikum meint zu Quecksilber, verspritztes Hg mit einer Hg-Zange sammeln, Hg in Ritzen von Tischen und Fußböden sind mit Schwefelpulver oder Iodkohle auszufüllen, kleinste Hg-Tröpfchen sammelt man durch Berühren mit einem Kupferdraht, der vorher mit Salpetersäure angeätzt und amalgiert wurde.

Wie man Vorgänger schon bemerkt hat ist mit chronischen Hg-Vergiftungen nicht zu spaßen.
Typische Anzeichen sind starker Speichelfluß, Geschwüre am Zahnfleisch, Nachlassen der Konzentrationsfähigkeit

Bei dem Zusammenhang fällt mir mein Ex-Ex-Physiklehrer ein.
Als wir im Unterricht den Luftdruck hatten, kam er mit einem gebogenen Glasrohr und einer rießigen Wannen voller Quecksilber.
Plötzlich hat er angefangen mit den bloßen Händen (!) in dem Quecksilber rumzuwühlen und es in das Röhrchen zu bekommen.
Als ein Klassenkammerad dann erstaunt fragte ob den das nicht gefährlich sei, meinte er nur, das mache er immer so und das Quecksilber perle doch sofort wieder ab wenn er die Hand rausziehe.
Ich frag mich manchmal echt, wie es dem wohl heute geht.
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Bist du des Lebens nicht mehr froh, dann atme tief das N2O!
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