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Alt 16.10.2004, 14:16   #4   Druckbare Version zeigen
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AW: Chancen für Wiedereinsteiger (CTA)?

Hallo bm,

vielen Dank für die ausführliche und schnelle Antwort. Die Ausbildung zum CTA habe ich 1993 abgeschlossen, mit Durchschnittsnote 2,3. Beim Finanzwirt (abgeschlossen 1998) ebenfalls Durchschnittsnote 2,3.

Zitat:
Zitat von bm
Was hältst Du davon Deine Kenntnisse und Deine Erfahrung als Edukt-/Zwischenprodukt-Einkäufer einer chemischen Fabrik anzubieten?

btw.: Ich habe gerade in den Lohntabellen nachgeschaut. Bei Deiner Qualifikation sollte ein Anfangsgehalt von CHF 75.000 = € 50.000 angemessen sein. In der Schweiz!
Also, ich könnte mir durchaus vorstellen, etwas mit kaufmännischer Ausrichtung zu machen, aber es sollte schon ein technischer / praktischer Anteil dabei sein. (Einen rein kaufmännischen Job habe ich ja zur Zeit und das ist es irgendwie nicht so.)

Zum Gehalt: Ich kenne die Verhältnisse in der Schweiz nicht, aber in (Nord-)Deutschland werden für einen CTA mit einigen Jahren Berufserfahrung (!) kaum mehr als 30.000 Euro aufgerufen. Aber vielleicht bezog sich die Gehaltsangabe auf eine Tätigkeit als Einkäufer?!

Ich habe mich vor einem Jahr mal auf etwa 10 exponierte Stellenanzeigen beworben (soweit Berufserfahrung nicht zwingend vorausgesetzt wurde), teils auch überregional. Die Antworten dauerten überwiegend sehr lange, mitunter auch mit Zwischenbescheiden, so daß ich annehme, daß meine Bewerbungen oft in die Vorauswahl kamen. Eingeladen wurde ich jedoch nicht. Interessanterweise scheint es auch bei den Absagen Nuancierungen zu geben - ich lese da überwiegend heraus: "Sie sind zweifellos qualifiziert, aber es paßt eben nicht ganz genau auf unsere Stelle."

Ich denke, daß mein Hauptmanko die fehlende Berufserfahrung ist. Hinzu kommt, daß die CTA-Ausbildung in Hamburg Anfang der 90er Jahre zwar theoretisch und handwerklich hervorragend war, die instrumentelle Analytik aber nur eine untergeordnete Rolle spielte.

Trotz der ganzen Zusatzqualifikationen (z.B. auch gutes Englisch und sehr gute EDV-Kenntnisse) passe ich nicht in die gängigen Schubladen der Personalabteilungen. Bei den "echten" CTA-Jobs wird vielleicht auch eine Überqualifikation im kaufmännischen Bereich gesehen?! (Ich war drei Jahre lang Vorstandsmitglied im Berufsverband, das hätte ich vielleicht besser weggelassen...)

Die Zeitarbeitsfirmen sind wohl weniger wählerisch, zahlen dafür aber fast nichts, oder? Auch wenn ich den Einkommensverlust vielleicht eine Zeit lang überbrücken kann: Würde ich mit 6-12 Monaten Berufserfahrung bei einer Zeitarbeitsfirma so viel besser da stehen?

Gruß
Roban

Geändert von Roban (16.10.2004 um 14:22 Uhr)
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