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Alt 10.09.2004, 09:30   #3   Druckbare Version zeigen
Tino71 Männlich
Moderator
Beiträge: 6.935
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AW: Kristallographie

@Lupovsky: EDX hat üüüberhauptnix mit Kristallographie zu tun. Nu wirklich net. Also bitte. Was ist der Unterschied? Biste zufällig auch so einer, der ein Pulverdiagramm als Spektrum bezeichnet? Na?

@MartinaKT: Geh hin und kuck Dir an, was bei Euren Kristallographen so getan wird. Wenn die n bißchen in die angewandte Ecke gehen, wirds zum Beispiel sehr hübsch und auch spannend, nicht nur Vektorensuche im reziproken Raum... Die Kristallographie ist viel mehr als nur schnöde Röngtenographie (deren Hauptschwierigkeiten heute eh der Rechner erledigt). Dazu gehören auch Zuchtentwicklung (siehe Halbleiterkirstalle), Materialentwicklung (siehe Piezoeffekt u. Ä.) oder aber auch so abgefahrene Sachen wie Kristallzucht in der Schwerelosigkeit (Freiburger Kristallographie). Klar: ein Minimum an drei-D-Vorstellungsvermögen ist durchaus "hilfreich", wenn man an Kristalle herantreten will. Man entwickelt es aber auch mit der Zeit. Die Methoden, die ein Kristallograph einsetzt, sind sehr vielfältig (Optik, Röntgen, Synchrotron, IR, UVvis, FK-NMR,....). Ob Du wollen sollst oder nicht, kannste entscheiden, wenn Du Dir mal deren Grundvorlesung angekuckt hast, oder die mal fragst, ob sie Dir n vielleicht zweiwöchiges Überdischulterkuck-Praktikum anbieten können. Wenn Du Freude an Kristallen hast - warum nicht?
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Vor dem Gesetz sind alle Katzen grau
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