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Alt 03.09.2004, 08:29   #3   Druckbare Version zeigen
kat1 Männlich
Moderator
Beiträge: 4.404
AW: Nanoteilchen herstellen

Was sich hier vielleicht anbietet wäre der Fluoreszenzversuch mit CTAB-Mizellen. Die sind ja per Definition auch Nanoteilchen. Ich geb Dir mal die Versuchsbeschreibung, die ist zwar auf Englisch, aber das sollte nicht das Problem sein. Es flouresiziert zwar nur ein Stoff, der auf den Nanoteilchen adsorbiert ist, aber das ist ja besser als nix und außerdem ungefährlich

"A beaker containing 100 ml of a 5 x 10^-7 M solution of the sodium salt of fluoresceine is placed on a magnetic stirrer. The effect is easily seen at this concentration, if the ambient light is kept low and the beaker illuminated directly. Ultraviolet light is not necessary. A 5 x 10^-7 M solution of fluoresceine in 5 x 10^-3 M CTAB is added slowly enough to ensure thorough mixing. This can be conveniently done by letting the solution flow from a buret. When CTAB solution is added (1-5 ml) the flourescence disappears, only to reappear gradually as the CTAB concentration increases (15-20 ml). Depending on the ambient temperature, it may be desirable to use warm solutions, since CTAB tends to fall out at around 21°C. Also, a second beaker of solution can be placed alongside to allow a direct comparison."

Noch zur Erklärung: CTAB ist Cetyltrimethylammoniumbromid, das schönste Beispiel für ein mizellbildendes Tensid, was man sich vorstellen kann. Diese Mizellen machen verschiedene Stadien durch, dazu habe ich aber in diesem Forum schon einmal was gepostet. Sie sind anfänglich nur wenige Nanometer groß, also können hinreichend als Nanoteilchen betrachtet werden
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Mfg Uwe

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