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Alt 16.08.2004, 21:10   #7   Druckbare Version zeigen
indemnity Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 30
AW: En-werte nach pauling und mulliken

Zitat:
Zitat von DrDeath
Das die EN-Werte nach Pauling "richtig" sind, kann man nicht so einfach behaupten. Es kommt einfach darauf an, wofür du die EN-Werte brauchst. Die Abschätzung der Reaktivität anhand der absoluten Härte und der EN (Stichwort: HSAB-Konzept nach Pearson) funktioniert beispielsweise nur mit der EN nach Mulliken (auch wenn mir kürzlich überzeugend nahegebracht worden ist, daß das HSAB-Konzept so ziemlich für'n Eimer ist).
um beim thema und beispiel zu bleiben:
nehmen wir mal eine C-N verbindung. öhm, elektronenpaarbindung
kommt ja, wenn ich das richtig in erinnerung hab, ständig in aminosäuren vor.
nach pauling wäre die verbindung leicht polar und zwar "in richtung des stickstoff", nach mulliken eigentlich nicht polar, höchstens minimal zum kohlenstoff hin.
hier liefern also zwei methoden unterschiedliche ergebnisse, aber es kann nur eine richtig sein (so meinte ich das am anfang). welche?
und dann ist ja noch so, dass der alkyl rest hier im beispiel sicher auch eine rolle spielt.

warum hat pauling eigentlich aus seiner "elektronegativitätsdifferenz" nochmal die wurzel gezogen, bevor er sie von seinem bezugswert 4,0 abzieht?
erscheint mir total überflüssig.


[edit]
wie sind denn die bindungsverhältnisse bei
H-CN ?
[/edit]
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† In principio creavit Deus caelum et terram. † Genesis 1:1 †

Geändert von indemnity (16.08.2004 um 21:28 Uhr)
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