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Alt 02.08.2004, 19:31   #5   Druckbare Version zeigen
Tino71 Männlich
Moderator
Beiträge: 6.935
Blog-Einträge: 41
AW: NaCl-Lösung mit Kupferdrähten elektrolysieren

Muß nicht grünlich sein - Kupfer(I)verbindungen sind farblos oder schwach gelb oder eben rot. Aber gut find ich den Hinweis mit Graphit- oder Kohleelektroden. Eisenelektroden sollten mit der Zeit ne orangegelbe Lösung ergeben. Ein organischer Farbstoff, wie Bromkresolgrün oder Bromthymolblau, sollte entfärbt werden. Und wenn man lange genug elektrolysiert, wird die Lösung farblos und alkalisch und riecht original nach Schwimmbad (--> Hypochlorit).

Was spricht gegen Versuche mit dem Ziel "mal sehen, was passiert"? Das macht man selbst an der Uni oder am Max-Planck-Institut täglich, vielleicht auf höherem Niveau, aber man muß Mutter Zufall und ihrer kleinen Tochter Entropie schließlich genug Spielraum lassen, damit was Neues und Unerwartetes rauskommen kann. Nur so betreibt man Forschung! Fast alle tollen grundlegenden Entdeckungen sind Zufallsprodukte, auch heute noch!
Klar - immer im Rahmen und die Risiken nie unterschätzen, keine Harakiri-Experimente. Mit der Zeit entwickelt man ein "aus Schaden wird man klug"-Wissen und einen theoretischen Unterbau zu det Janze, aber ne NaCl-Elektrolyse ist meines Erachtens schon ok, oder lieg ich da falsch in Euern Augen?
*zwinker*
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Vor dem Gesetz sind alle Katzen grau

Geändert von Tino71 (02.08.2004 um 19:37 Uhr)
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