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Thema: Orbitalmodell
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Alt 01.08.2004, 15:14   #2   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Orbitalmodell

Die Orbitale ergeben sich aus den Lösungen der
-> Schrödinger-Gleichung

Für die Hauptquantenzahl n=1 ergibt eine φ-Funktion, die kugelsymmetrisch ist und keine Nullstellen ausweist. Man bezeichnet das als 1s-Atomorbital.

Für die Hauptquantenzahl n=2 ergeben sich vier φ-Funktionen :
eine die kugelsymmetrisch (->2s)
drei antisymmetrisch zu je drei orthogonalen Spiegelebenen durch den Kern (antisymmetrisch heisst, das die Vorzeichen der Funktion jeweils invers ist).

Nimmt man φ zum Quadrat erhält man für einen Punkt eine gewisse Aufenthaltswahrscheinlichkeit für ein Elektron. Man summiert auf bis die Wahrscheinlichkeit ~ 99% und stellt diesen Körper als Orbital da :

Das sind die "Knubbel".

Zitat:
Aber wie bewegen sich die Elektronen nun von einem " Knubbel " zum andern die zumal noch durch knoten flächen getrent sind in der die Aufenthalts Wahrscheinlichkeit gleich null ist.
Gar nicht. Die Sache kann man "klassisch" nicht betrachten. Ein Elektron verhält nicht nur wie ein Teilchen, sondern auch wie eine Welle. Und bei (stehenden) Wellen hast Du ja auch "Knoten".

Und schau mal da :

http://www.cci.ethz.ch/vorlesung/de/ac1/ac1_node7.html

oder allgemein :

http://www.google.de/search?hl=de&ie=UTF-8&q=Atommodell&meta=

Geändert von bm (01.08.2004 um 23:38 Uhr)
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