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Alt 16.07.2004, 19:18   #4   Druckbare Version zeigen
zarathustra Männlich
Moderator
Beiträge: 11.536
AW: Versuche mit Chemolumineszenz

Wenn Du es wirklich günstig und einfach haben willst:
Kauf Dir einige Knicklichter gleicher Farbe (z.B. in Outdoor-Läden, Stück zwischen 1 und 2 Euro)), entnimm' mit Hilfe einer Spritze und Kanüle die Lösungen aus den äußeren Plastikbehälten und gib' sie in eine kleine verschließbare Flasche. Dann reinigst Du die Spitze gut mit dest. Wasser und spülst auch die Knicklichter von Innen mit reichlich dest. Wasser und saugst dieses wieder heraus.
Dann knickst Du die Knicklichter, so dass die inneren Glasampullen brechen und entnimmst wieder mit (sauberer) Spritze und Kanüle diese Lösung und gibst sie in ein anderes Fläschchen.
Getrennt sind die Lösungen mindestens einen Tag (länger habe ich es noch nicht ausprobiert) halbar, bei der Vorführung einfach in einem kleinen Becherglas zusammengießen.
Aus drei (gleichfarbigen!) Knicklichtern kann man knapp 10 ml beider Lösungen gewinnen, für eine Vorführung reicht das allemal, als wir den Versuch für unsere Biologen (im Praktikum Allgemeine Chemie für Bios) vorgeführt haben, haben wir die Bechergläser mit Alufolie verschlossen und rumgegeben, ist wirklich gut angekommen, die Lumineszenz hält übrigens bis ca. 12 Stunden an, also deutlich länger als bei klassischen Chemolumineszenzversuchen.
Es macht sich natürlich auch gut, mehrere verschiedenfarbige Leuchtstäbe (getrennt) zu verwenden, so dass man z.B. in einem Becherglas eine violette und im anderen eine orangene Lumineszenz erzeugen kann.
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Ich habe zwar auch keine Lösung, aber ich bewundere das Problem!
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