Anzeige


Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 26.09.2001, 17:18   #125   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
Zitat:
Originalnachricht erstellt von Penthesilea
Ein IQ-Test, so wie ich ihn kenne, hat absolut nix mit Wissen bzw. Bildung zu tun. Er liefert nur (einseitige!) Informationen, wie gut/schlecht derjenige im Vergleich zu Anderen, die denselben Test gemacht haben, in den jeweiligen Bereichen wie z.B. Logisches Denken (in Wort und Bild), Räumliche Vorstellung, Kurzzeitgedächtnis oder Kombinatorik ist (das abgefragte Allgemeinwissen halte ich in unserem Fall für vernachlässigbar).
Dabei wird u.a. die emotionale Intelligenz völlig außer acht gelassen.
Kein Psychologe, der was auf sich hält, misst diesen IQ-Test großen Wert bei. Das jedenfalls haben mir schon viele Leute, darunter auch Sozialwissenschaftler, gesagt.
Selbst nach einen Einstellungstest meinte der Personalchef zu mir, daß er von diesen Tests nicht viel hält, da sich das Ergebnis des Tests oft nicht mit der späteren Arbeitsweise des Prüflings übereinstimmt.
Intelligenz setzt sich aus viel mehr Faktoren als die "Schnelligkeit der Synapsenschaltungen" (nicht zu wörtlich nehmen ), daher ist also jegliche Aussagekraft von vorneherein in Frage zu stellen.

Und nicht zuletzt...ja, ich befürchte eine "Zweiklassengesellschaft", oder zumindest Anspielungen auf das Ergebnis, wenn man mal Blödsinn erzählt.

Penthesilea

(Ich bin auch nicht "bloß" wegen Hilfe hier...gibt ja noch den Chat, zB )
Um es nocheinmal deutlich zu sagen:
Ich bin auch der Meinung, dass ein IQ-Test nichts mit Bildung oder Wissen zu tun hat. Aber wenn er mir Information darüber gibt, wie gut eine Person logisch denken kann, hat er seinen Zweck erfüllt.
Wer gut logisch Denken kann ist intelligent, zumindestens im technischen Sinne. Und wer in diesem Test gut abschneidet kann nicht schlecht in Mathematik oder Physik sein.
Hättest du etwas daggen, wenn Mitglieder ihre Noten, ähnlich wie
es beim IQ gedacht war, veröffentlichen?


Ich möchte auch nicht, das eine 2-Klassengesellschaft entsteht und
akzeptiere deine Meinung. Aber Menschen sind nuneinmal verschieden und
warum sollte man seine positiven bzw. negativen Seiten verstecken.

Als Bsp:
Vielleicht kennst du Stephan Hawkings (ich glaub so wird er geschrieben). Er ist körperlich schwer behindert und sitz in einem Rollstuhl. Er kann vor niemanden diese "Schwäche" verstecken.
Doch er hat auch Stärken, und zwar ist er ziemlich intelligent,
nach einem solchen Test.
Und warum sollte er so nicht auf sich aufmerksam machen dürfen?

Was verstehst du eigentlich unter emotionaler Intelligenz?
  Mit Zitat antworten
 


Anzeige