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Alt 08.04.2008, 22:26   #4   Druckbare Version zeigen
zarathustra Männlich
Moderator
Beiträge: 11.540
AW: Nachweis von Blut mit Luminol

Zitat:
Zitat von pippi langstrumpf Beitrag anzeigen
ja toll, naklar hab ich das schon gemacht...und genau wie in deinem link stand da nichts genaues...
kann ich 0,2g luminol auf 100ml 30%ige H2O2 nehmen? oder is das zuviel?
Jetzt mal ganz im Ernst:
Hast Du Dir den Link ueberhaupt angeschaut? Ich habe naemlich nicht den Eindruck. Sonst haettest Du folgendes gelesen:

Zitat:
Zitat von dort
Lösung 1 : In 10 ml 5 %–iger Natronlauge werden 100 mg Luminol ( = 3–Amino–phthalsäurehydrazid ) gelöst. Die Lösung wird mit Wasser auf 500 ml aufgefüllt.

Lösung 2 : In 500 ml Wasser werden 0,3 g Kaliumhexacyanoferrat(III) ( = rotes Blutlaugensalz ) gelöst. Dazu gibt man 20 ml 3 %–ige Wasserstoffperoxidlösung.

Die beiden Lösungen werden im Dunkeln gleichzeitig unter Rühren langsam in ein großes Becherglas gegeben. Es erscheint für 5 – 10 Sekunden eine blaue Lumineszenz. Sie kann durch Zugabe von weiterem festen Kaliumhexacyanoferrat mehrmals aufgefrischt werden.
30%-iges Wasserstoffperoxid ist fuer die Reaktion zu konzentriert. Das wird vermutlich nur einmal ganz kurz aufleuchten und dann ist Dein Luminol auch schon oxidiert...
Nimm' statt es Kaliumhexacyanoferrates ein paar Tropfen Blut geloest in Wasser. Wenn das nicht reicht, ein paar Tropfen mehr. Alternativ kannst Du auch versuchen, ein paar Tropfen Blut auf ein Stueck Taschentuch oder weissen Stoff zu geben, trocknen zu lassen und dieses in die alkalische, mit Wasserstoffperoxid versetzte Luminol-Loesung zu geben...

Gruss,
Zarathustra
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Ich habe zwar auch keine Lösung, aber ich bewundere das Problem!
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