Anzeige


Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 01.04.2008, 01:41   #1   Druckbare Version zeigen
Godwael Männlich
Moderator
Themenersteller
Beiträge: 12.173
Blog-Einträge: 12
Kindersterblichkeit und die Evolution der Menopause

Eine der reproduktiven Eigentümlichkeit des Menschen ist die Menopause, also der Umstand, dass Frauen lange vor dem Ende ihres Lebens ihre reproduktive Phase verlassen. Dabei handelt es sich um eine biologische Konstante, nicht nur um eine kulturelle: Ab etwa dem 40. Lebensjahr[1] nimmt die weibliche Fruchtbarkeit ab.
Vor etwa 50 Jahren prägte der amerikanische Biologe George Williams die Großmutter-Hypothese: Frauen, die sich um das Wohlergehen der eigenen Enkel kümmern, statt selbst weitere Kinder zu bekommen, hätten demnach langfristig mehr direkte Nachkommen.
Die Idee klingt vom Grundsatz her plausibel. Untersuchungen an Naturvölkern haben jedoch ergeben, dass die Sache nicht hinhaut. Zwar kann man auf diese Weise erklären, weshalb die Großmütter über ihre fruchtbare Phase hinaus am Leben bleiben, nicht aber, wieso sie aufhören, sich fortzupflanzen.
Lies mehr!


Weiterlesen...

Quelle: Fischblog - Naturwissenschaft und mehr
Godwael ist offline   Mit Zitat antworten
 


Anzeige