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Alt 29.03.2008, 23:50   #1   Druckbare Version zeigen
Godwael Männlich
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Themenersteller
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Blog-Einträge: 12
Wie ein Stau entsteht - und wer schuld ist

Jeder kennt das Phänomen: Typischerweise im Feierabendverkehr, wenn man eigentlich nur noch nach Hause will, steht man plötzlich im Stau. Nach ein paar Minuten Schrittempo fließt der Verkehr wieder; eine Ursache ist nicht zu erkennen, weder Baustelle noch Unfall noch irgend ein anderes Hindernis.
Solch ein Phantomstau tritt in der Praxis immer auf, sobald eine kritische Verkehrsdichte überschritten ist. Ist der mittlere Abstand zwischen den Autos zu gering, verstärken sich Ungleichmäßigkeiten im Verkehrsfluss selbst: Irgendwo bremst ein Autofahrer, und zwingt damit seinen Hintermann, ebenfalls zu bremsen. Da der nur verzögert reagieren kann, korrigiert er diese Verzögerung, indem er stärker bremst. Und so weiter. Die Verzögerung setzt sich nach hinten fort, bis der erste Wagen stehen bleiben muss. Und alle hinter ihm auch.
Dieser Mechanismus ist seit langem bekannt, für die Praxis ist aber eine andere Frage viel wichtiger, die Schuldfrage nämlich. Und die haben jetzt japanische Wissenschaftler im Experiment geklärt. [1]
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Quelle: Fischblog - Naturwissenschaft und mehr
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