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Alt 18.03.2008, 20:26   #1   Druckbare Version zeigen
Keira weiblich 
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Farbstoff Chinizarin

Gestern habe ich bei einem Ferienkurs des XLabs Göttingen (Experimentallabor) teilgenommen - es ging um Farbstoffe und Färben.
In der Schule durften wir, wenn wir Farbstoffe synthetisierten, auch mitgebrachte Shirts/Tücher/Hemden/Socken/was-auch-immer... färben. Hatte in der Zeit aber entweder das Färbegut vergessen bzw. die hergestellte Farbe (blau) gefiel mir nicht so . Deshalb nahm ich gestern einen kleinen Baumwollbeutel mit. Nachdem mir verschiedene Vorschläge gemacht wurden, welche Farbstoffe mir zur Auswahl standen, entschied ich mich für Chinizarin, das ja irgendwie "rötlich" färben sollte...
Über die Farbe kann man sich streiten (es sieht nun eher wie pink aus...), aber es hat ansonsten gut geklappt.

Nun ist meine Frage: was mache ich jetzt noch? Hat das Ausspülen mit Wasser gereicht oder sollte der Beutel lieber noch Bekanntschaft mit der Waschmaschine machen, Stichwort Farbüberschuss/Rückstände?

PS: Das Ergebnis des Färbens waren drei Stoffstücke in zwei Farben wir haben wohl zuerst ein bisschen viel konzentrierte Essigsäure hinzugegeben, so dass der erste Versuchs-Stoffstreifen sehr dunkel ausfiel (orangebraun mit lila). OK, vielleicht haben wir auch den Stoff „etwas“ zu lange darin gekocht… Nach Zugabe von Wasser färbten sich der Beutel und der andere Stofffetzen in einem sehr leuchtenden Pink-Ton. Wir haben uns etwas gewundert, was ein bisschen Wasser ausmacht. Eine Studentin meinte außerdem, es wäre noch bei keinem Chemie-Kurs vorgekommen, dass zwei mit Chinizarin gefärbte Stoffstücke vom Farbton her übereinstimmten - bei jeder Gruppe hätte es anders ausgesehen.
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