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Alt 15.03.2008, 14:37   #1   Druckbare Version zeigen
chefralle Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 23
Komplexometrische Bestimmung von Zinksulfat

Hallo,

da mir niemand Antwort auf den ursprünglichen Thread geben konnte/wollte,
mach´ ich jetzt einen neuen auf.

Ich soll Zinksulfat-Lösung titrieren. Was da passiert, ist mir soweit
eigentlich klar. Nur verstehe ich zwei, drei Zwischenschritte nicht ganz,
die dabei erfolgen.

1.) Die Lösung muss gepuffert werden, deswegen gibt man Methenamin
(=Urotropin) dazu. Aus Urotropin werden Formaldehyd und Ammoniak
freigesetzt. Durch Reaktion des Ammoniak mit der ganz am Anfang
zugesetzten Essigsäure entsteht jetzt der Puffer.
Handelt es sich beim Puffer jetzt um Ammoniak + Ammoniumacetat
oder besteht der Puffer aus Essigsäure + Ammoniumacetat? Ich vermute
eher letzteres...

2.) Die Titration erfolgt im leicht sauren Milieu, ca. bei pH 5 - 5,5,
oder? (wegen Komplexstabilität?)

3.) Wieso gibt man zuerst solange Urotropin dazu, bis die Lösung violett-rosa
wird und anschließend nochmal weitere 2 Gramm Urotropin? Will man
damit ein alkalisches Milieu erzeugen (in dem der Indikator-Metall-
Komplex (Xylenolorange-Zink) violett-rosa gefärbt ist) und dann bis
zum sauren Milieu (in dem der freie Indikator (da nun Zink-EDTA)
gelb gefärbt ist) zurücktitrieren?

4.) Wann genau findet der Farbumschlag statt? Wenn das EDTA sich das erste
Zink-Teilchen vom Indikator "klaut" oder erst dann, wenn das EDTA sich
das allerletzte Zink-Teilchen vom Indikator genommen hat und dieser
dann endgültig "nackt" in der Lösung vorliegt?


Ich denke, dass das Forum hier eine super Möglichkeit bietet, sich chemisch
weiterzubilden bzw. auch auf Prüfungen vorzubereiten. Ich weiß auch, dass
ich am 25.ten komplett erklären können muss, was bei dieser Titration vor
sich geht. Ich hoffe, meine Hoffnungen werden nicht enttäuscht...

schönes Wochenende,
chefralle
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