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Alt 07.03.2008, 00:32   #1   Druckbare Version zeigen
Smeee  
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Beiträge: 3
Löslichkeit von CO2 in Säuren/Basen

Hallo,

ich schreibe grade an einer Studienarbeit über Versuche zur Biogaserzeugung. Biogas besteht zum größten Teil aus Methan und CO2. In dem Zusammenhang muss ich mich mit der Löslichkeit von CO2 in Flüssigkeiten (insbesondere Säuren und Basen) auseinander setzen.

Nu bin ich Maschinenbauer und hab von dem einen Semester Chemie am Anfang des Studiums nicht so richtig viel behalten.

Was ich bis jetzt habe, ist, das CO2 sich in Wasser löst, und dort zu geringen Teilen Kohlensäure bildet (H2CO3, eine schwache Säure), bzw. diese reagiert weiter zu HCO3- und CO3-- (und entsprechend ein bzw. zwei H3O+ Ionen). (Dissoziationskonstante sagt selbst mir inzwischen was...)

Des weiteren verwendet man bei bestimmten Anwendungen starke Säuren, da sich darin CO2 schlecht löst, bzw. starke Laugen, weil sich CO2 darin besonders gut löst.
Hat das was damit zu tun, dass sich die Kohlensäure in starken Säuren schlechter in ihre Ionen "zerlegen" kann, weil schon so viele H+/H3O+ Ionen (wo ist da eigentlich der Unterschied?) da sind? Und damit irgendwelche Verhältnisse von CO2, H2CO3, HCO3 und CO3 nicht mehr klappen, wodurch dann einfach CO2 aus der Lösung muss, damit die Verhältnisse wieder stimmen?

Kann mir das jemand erklären? Gibt es da einen simplen Zusammenhang, den ich einfach nicht sehe oder bin ich total auf dem Holzweg?

Und wenn ihr schon dabei seid... Habt ihr vielleicht sogar ne halbwegs zitierfähige Quelle?

Gruß,

Smeee

P.S. Wollte da oben nicht irgendwie klugscheißen. Ich weiß, dass ihr wisst, dass Kohlensäure H2CO3 ist. Aber ich habe versucht, meinen (Un-)Wissensstand so gut es geht darzustellen.
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